Ihr Sparpotential sei geringer, als die Produzenten behaupten. Und die meisten der Lampen seien weit weniger hell und weniger lang haltbar als herkömmliche Glühbirnen.

Abgeschlagen am Schluss der Wertung ist das Modell «Swisslights Classic 68» des Herstellers Swisslights mit Sitz in Zug. Laut Testergebnis ist diese Sparlampe in Anschaffung und Betrieb massiv teurer als eine herkömmliche Glühbirne, brennt weniger lange - und verbraucht erst noch 14 Prozent mehr Energie.

Jürg Tschannen, Swisslights-Geschäftsführer, wehrt sich gegen diese Darstellung. «Wir hatten im Februar Schwierigkeiten mit zwei Lieferanten», sagt er. «Sie lieferten uns Elektronikmodule mit faulen Komponenten.» Die Teile seien in rund 4000 Lampen eingebaut worden - womit sich deren Lebensdauer massiv reduzierte. «Die fehlerhaften Lampen waren kurz vor dem Ableben, als ihre Leuchtstärke gemessen wurde», so Tschannen. «Die Tester kamen zum Schluss, dass mehrere dieser Lampen nötig wären, um die Leuchtkraft einer gewöhnlichen Glühbirne zu erreichen. Deshalb der angebliche Energiemehrverbrauch.» Allerdings verschweigt er dabei, dass die Tester die Helligkeit der Sparlampe schon bei Testbeginn als ungenügend beurteilten.

Die meisten der mangelhaften Lampen habe Swisslights zwar aus dem Verkehr ziehen können, sagt Tschannen. «‹Öko-Test› hat aber zufällig Lampen aus dieser Fehlproduktion erwischt.» Die getestete Lampe wird inzwischen nicht mehr hergestellt.