In den letzten fünf Jahren hat die Zahl der wild lebenden Tiger auf dem indischen Subkontinent um einen Fünftel auf heute 1706 Tiger zugenommen: Dies zeigt eine gerade publizierte Studie, die vom indischen Umwelt- und Forstministerium in Neu-Delhi unter Mitwirkung des WWF veröffentlicht wurde.

Doch von Entwarnung könne keine Rede sein: Neben dem Kaspischen, dem Bali- und dem Java-Tiger gilt auch der Südchinesische Tiger unter Experten bereits als «praktisch ausgestorben».

Auch auf der indonesischen Insel Sumatra gibt es nur noch zirka 400 Tiger – womit auch der Sumatra-Tiger als akut bedroht gilt. Vor Ort koordiniert das «Tiger Survey Team» des WWF die Schutzbemühungen. Geleitet wird das Team von der Indonesierin Karmila Parakkasi, genannt Mila. «Wir geben unser Bestes, um die Tiger-Population zu stabilisieren. Doch wenn der Tiger auf Sumatra eine Zukunft haben soll, muss die Vernichtung seiner Heimat, dem Regenwald, endlich gestoppt werden», so Mila.  

Weltweit leben nur noch 3200 Tiger. Sie kommen nur noch in 13 Ländern vor. Die Wilderei und die Zersiedlung ihres Lebensraums durch Industrie und Landwirtschaft üben grossen Druck auf die Bestände aus. Doch der WWF hat ein ambitioniertes Ziel: Bis 2022 will er die Zahl der Tiger verdoppeln. (WWF)

Das Wichtigste zum Tiger in Kürze (PDF, 267 kb)
Aktuelles über Milas Engagement für den Tiger über Twitter

Das «Tiger Survey Team» des WWF bei der Arbeit:

Tiger mit Jungtieren:

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Drei junge Tiger beim Spielen: