Hausbockkäfer sind zwischen 8 und 24 Millimetern lang und braun bis schwarz gefärbt. Nicht sie selbst stellen für das Holz in Estrichen und Dachstöcken ein Risiko dar, sondern ihre Larven. Diese entstehen aus den Eiern, die das Käferweibchen in Holzritzen ablegt. Die Larven bohren sich ins Holz und verbringen dort zwischen 3 und 15 Jahren, bevor sie sich schliesslich verpuppen und das Holz als Käfer durch ein Ausflugsloch verlassen.

Während ihres Aufenthalts im Gebälk fressen die Larven vorwiegend nahe an der Holzoberfläche und bilden dabei ovale Frassgänge, die sie mit Kot und Bohrmehl ausstopfen. Tiefer gelegene Stellen der Holzbalken werden von ihnen nur selten befallen. Sind die Ausflugslöcher der Schädlinge frisch, können sie ein Indiz für den Befall eines Holzbalkens durch den Hausbock sein. Weitere Indizien sind freigelegte Larven oder Fressgeräusche, die nachts gut zu hören sind.

Frische Holzmehlspuren hingegen weisen nicht auf den Hausbock hin, sondern auf Grabwespen oder Mauerbienen, die verwaiste Frassgänge nützen und das Holzmehl herausbefördern. Diese Insekten stellen für das Holz keine Gefahr dar.