So oder ähnlich verenden immer mehr Amphibien, die vom sogenannten Chytridpilz befallen sind. Dieser hat sich seit 1998 schnell ausgebreitet und in Europa bereits rund ein Drittel der Amphibienpopulationen und -arten erfasst.

Nicht alle Arten sind gleich stark betroffen, und nicht immer endet der Befall tödlich. Wie gefährlich die Pilzerkrankung ist, war lange unklar. Für die stark betroffene Geburtshelferkröte zeigt nun eine Studie aus Frankreich, Spanien und Portugal, dass der Pilz vor allem in höheren Lagen tödlich wirkt. So verendeten in den Pyrenäen fast alle befallenen Kröten, im Flachland aber wesentlich weniger.

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In der Schweiz ist gemäss einer Studie bereits jeder zweite Teich verseucht. Dazu passt, dass viele Arten wie die Geburtshelferkröte oder die Gelbbauchunke stark im Rückgang begriffen sind.