Eine neue Zeitschrift über Natur, mitten in der Krise? Diese Frage wurde uns oft gestellt, als wir ­Anfang Jahr BeobachterNatur aus der Taufe hoben. Inzwischen haben wir ­klare Antworten erhalten – von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser. In den ­letzten Monaten haben Sie uns mit ­vielen engagierten, kritischen und
begeisterten Reaktionen begleitet. Dafür danken wir Ihnen herzlich.

Besonders gefreut haben wir uns über die Zuschrift eines ganz jungen Lesers. «Ich konnte nur staunen, wie die Menschheit das Wasser behandelt, als wäre es selbstverständlich», kom­mentierte der 15-jährige ­Simon ­einen ­Beitrag über den Wasserverbrauch. Wie Simon ­reagierten viele Leserin­nen und Leser. «Ohne Fingerzeig-Menta­lität klärt das Magazin lustvoll über grosse und kleine Wichtigkeiten auf», hat uns etwa Rahel ­Nicole Eisenring aus ­Luzern geschrieben. «Die vielen Rat­geber für den ­Alltag machen Lust zur Nach­ahmung.» Oder Silvia und Hans-Peter Ammann aus Strengelbach: «Ohne Mahnfinger kommt die ­Botschaft an.» Lässt sich das Konzept von BeobachterNatur besser auf den Punkt bringen?

Wir sind überzeugt davon, dass die Zahl jener weiter steigen wird, denen die Natur am Herzen liegt und die sich von neuen Einblicken in ­Naturphänomene faszinieren lassen wollen.

Deshalb bauen wir im kommenden Jahr aus: Ab dem 11. Februar 2010 erscheint Beo­b­achter­Natur zehnmal jährlich, als eigenstän­dige Zeitschrift ­und nicht mehr als Gratis­beilage des Beobachters.

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Mit einem attraktiven Abo-Angebot möchten wir Sie einladen, sich weiter mit uns für die Natur zu begeistern.
Für 58 Franken pro Jahr verpassen Sie auch künftig keine Ausgabe; im Kombi-Abonnement mit dem Beobach­ter kostet ­unser Magazin nur 38 Franken. Bitte ­beachten Sie die Aboauswahl-Seite oder rufen Sie unseren Abo-Service an (Telefon 043 444 53 33).

Lassen Sie sich nun aber von den Bei­­­trägen dieser Ausgabe überraschen. Etwa von den Fähigkeiten, dank denen Tiere an den unwirtlichsten Orten der Welt überleben (siehe Artikel zum Thema «Rekordhalter: Leben am Limit»). Oder von Re­kor­­­den an­de­rer Art, die in hiesi­gen Ställen erzielt werden. Wussten Sie, dass ­Kü­he heute doppelt so viel Milch geben wie vor 90 Jahren? Dass Schweine heute 16 statt wie einst 12 Rip­pen haben? Unsere Titel­­ge­schichte (siehe Artikel zum Thema: «Fleischindustrie: Hightech im Stall») zeigt die Möglichkeiten, aber auch Grenzen mensch­licher Eingriffe in die Natur der Nutztiere auf.

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Ausserdem ­ler­­nen Sie den ­beliebten Schweizer Schriftsteller Peter Stamm von einer neuen Seite kennen – als Grü­nen der ersten Stunde. Wie es dazu kam, verrät im Interview (siehe Artikel zum Thema «Ich war schon grün, bevor es die Grünen gegeben hat».

Viel Vergnügen!