In einem Beitrag für die Wissenschaftszeitschrift «Geophysical Re­search Letters» haben Judith Lean vom US Naval Research Laboratory und David Rind vom Goddard Institute for Space Studies der Nasa die Klimadebatte weiter angeheizt.

Die Forscher berichten, dass in den letzten sieben Jahren eine Reihe natürlicher Faktoren den Anstieg der globalen Temperatur gebremst hätten. So sei im Rahmen des letzten Sonnenzyklus weniger Sonnenlicht auf die Er­de gekommen. Zudem seien die Auswirkungen von «El Niño», also die zyklischen Schwankungen der Oberflächentem­peratur im Südpazifik, nur schwach gewesen. In den kommenden Jahren werde aber die Sonnenaktivität wieder zunehmen, womit die Tem­peratu­ren um bis zu 150 Pro­zent höher ausfallen könnten, als das Intergovernmental Panel on Climate Change der Uno vor­hergesagt hatte. Ausserdem habe eine neue «El Niño»-Wär­me­phase begonnen – wodurch die Temperaturen global wieder ansteigen würden.

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