Die Wissenschaftler liessen rund 1000 zufällig ausgewählte Frauen einen Fragebogen zu ihren Ernährungsgewohnheiten ausfüllen. Gleichzeitig befragten sie dieselben Frauen auch zu klassischen Depressions- und Angstsymptomen.

Die Auswertung der Studie zeigt: Wer sich von viel frischem Gemüse, Früchten und Vollkornprodukten ernährt, hat ein geringeres Risiko, an Depressionen und Angststörungen zu leiden, als Liebhaber von Fastfood.

Die Autoren räumen ein, dass ihre Studie die Richtung des Zusammenhangs nicht kläre. Das heisst, es könnte auch sein, dass depressiv veranlagte Menschen eine Vorliebe für Fastfood haben – und nicht erst durch den Konsum von raffiniertem Zucker, frittiertem Fleisch und weissem Brot unglücklich werden.

Das «Ame­rican Journal of Psychiatry» würdigte die Studie kritsch – mit dem Fazit, dass Therapeuten ihre depressiven Patienten auch in Ernährungsfragen beraten sollten.