Sie lagerten verschiedene Spinatsorten in absoluter Finsternis und unter Neonlicht. Bei beiden Versuchsanlagen wurde die Temperatur mit vier Grad konstant tief gehalten. Nach neun Tagen hatte sich etwa die Folsäure in den beleuchteten Blättern verdoppelt. Und die enthaltene Menge Vitamin K erhöhte sich je nach Spinatsorte um 50 bis 100 Prozent.

Was ein wenig nach Hokuspokus klingt, lässt sich mit dem Prinzip der Photosynthese erklären: «Grüne Blätter sind nicht tot – auch nicht, wenn sie von der Pflanze abgeschnitten werden. Sie atmen, absorbieren Licht und wandeln mit der daraus gewonnenen Energie Stoffe in ihrem Innern um – zum Beispiel in Vitamine», sagt Gene Lester. Das gelte in der Regel für jedes grüne Gemüse.

Einen Nachteil hat die Beleuchtung allerdings: Die Blätter welken schneller,  und das hält die Konsumenten wahrscheinlich vom Kauf ab.