Zum Anstieg des Elektrizitätsverbrauchs trugen gemäss Bundesamt für Energie (BFE) vor allem die Wirtschaftsentwicklung (+1,6 Prozent) und die kältere Witterung des Jahres 2008 bei. Ein weiterer Faktor war der Zuwachs der Schweizer Wohnbevölkerung, die 2008 um 91'800 Personen beziehungsweise 1,2 Prozent zugenommen hat. Zudem war 2008 ein Schaltjahr: Der zusätzliche Tag bewirkte laut BFE eine Zunahme des Elektrizitätsverbrauchs von 0,3 Prozent.

Die Elektrizitätsproduktion der Schweizer Kraftwerke stieg 2008 um 1,6 Prozent auf 67 Milliarden Kilowattstunden (kWh). Nach dem Rekordjahr 2001 ist das das zweithöchste jemals erzielte Produktionsergebnis. In allen Quartalen des Jahres 2008 lag die inländische Elektrizitätsproduktion über dem entsprechenden Vorjahreswert.

Am gesamten Elektrizitätsaufkommen waren die Wasserkraftwerke zu 56,1 Prozent, die Kernkraftwerke zu 39 Prozent und die konventionell-thermischen und anderen Anlagen zu 4,9 Prozent beteiligt.

Die Wasserkraftanlagen erzeugten 3,3 Prozent mehr Elektrizität als im Vorjahr, bei den Laufkraftwerken betrug die Zunahme 0,8 Prozent und bei den Speicherkraftwerken 5,3 Prozent. Die Stromproduktion der schweizerischen Kernkraftwerke sank um 0,8 Prozent auf 26,1 Milliarden Kilowattstunden – den dritthöchsten jemals registrierten Wert.  (BFE/15.04.2009)

Anzeige