Gewinner

Gewinner des Aufenthalts für 2 Personen im Schloss Sins in Paspels ist:

Markus Stadler, Münchwilen

Der Preis wird offe­riert von «Schloss Sins – die Zeitinsel»

Welche dieser Aussagen ist wahr?

Aussage 1
Trotz Rauchverbot eine Zigarette paffen – gemütlich unter Nichtrauchern statt draussen in der Kälte? Ein praktischer Raucherhelm machts möglich. Die ausgeklügelte Erfindung sorgt dafür, dass Rauch und Schadstoffe ausgefiltert werden und die nichtrauchende Umgebung nicht belästigt wird.

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Wahr!

Walter C. Netschert in Kalifornien hat schon 1988 einen von ihm entworfenen «smokers hat» zum Patent angemeldet. Die Erfindung wurde vom amerikanischen Patentamt unter der Nummer US4858627 geschützt. Ob die praktische Kopfmontur je produziert wurde, entzieht sich unserer Kenntnis.

Das Patent (Anmeldung nötig):
www.freepatentsonline.com/...

Aussage 2
Wenn man auf Nahrungssuche ausfliegenden Honigbienen Kokain verabreicht, können sie nach der Rückkehr nicht mehr ihren Schwänzeltanz aufführen, mit dem sie die Kolleginnen auf Nektar und Pollenquellen hinweisen. Das Kokain bringt dagegen die Daheimgebliebenen mächtig in Schwung.

Falsch!

Honigbienen, die zur Aufgabe haben, neue Nektarquellen zu finden, führen ihren Schwänzeltanz nach der Rückkehr auch dann auf, wenn sie beim Ausfliegen ein bisschen Kokain bekommen haben. Der Tanz fällt allerdings viel enthusiastischer aus und die gedopten Bienen scheinen auch minderwertige Quellen anzuzeigen, die sonst nicht signalisiert würden. Die Bienen im Stock kann dagegen auch Kokain nicht zum Tanzen bringen. Die Forschenden von der Universität von Illinois glauben, dass auch Bienen ein Belohnungssystem besitzen, das auf Kokain anspricht.

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Der Schwänzeltanz:
www.youtube.com/...

TV-Bericht über die Forschung:
www.youtube.com/...

Aussage 3
Das Gehirn von Menschen, die an Amusie leiden und darum Töne nicht unterscheiden können, reagiert nicht auf falsch gespielte Töne. Das weisen die Hirnaktivitäten von freiwilligen Versuchspersonen nach, denen man falsche Tonfolgen vorgespielt hat.

Falsch!

Zwar können Amusiker tatsächlich Melodien nicht unterscheiden geschweige denn nachsingen. Aber wie Forschungen am National Institute on Deafness (Taubheit) in den USA gezeigt haben, löst ein falsch gespielter Ton im Gehirn von Tontaubheit betroffener Menschen ein typisches Signal aus. Nur dass wegen gestörter Verarbeitung dies nicht bewusst wird. Die stark vererbte Anlage kommt bei etwa jedem 50. Menschen vor und scheint nicht weiter behindernd zu sein. Die Arbeit wurde im amerikanischen Journal PloS One veröffentlicht.

Die Originalarbeit:
www.plosone.org/...

Der verwendete Hörtest:
www.nidcd.nih.gov/tunetest/