Wetterradar

Drei Radarstationen (Albis bei Zürich, La Dôle im Jura und Monte Lema im Tessin) messen den Niederschlag. Sie ermöglichen kurzfristige Prognosen für Regen, Hagel und Schnee.

Computermodelle

Computer berechnen in Modellen künftige Wetterverhältnisse und benötigen dafür Unmengen von Informationen. Weltweit beliefern 28'000 Messstationen die Rechner mit Meteodaten. Hinzu kommen Mel­dungen von Wetterballons, Beobachtungen aus Flugzeugen, Windmessungen und Radardaten. Mittelfristige Prognosen für Mittel- und Westeuropa erstellt Meteo Schweiz mit dem Computermodell Cosmo-7. Dessen Berechnun-gen wiederum sind das Rohmaterial, mit dem das Modell Cosmo-2 regionale Vorhersagen für die Schweiz errechnet.

Messstationen

75 voll ausgerüstete Messstationen in der ganzen Schweiz sammeln für Meteo Schweiz Informationen über Temperatur, Luftdruck, Wind, Sonnenstrahlung und Niederschlag. 300 weitere Stationen liefern spezifische regionale Wetterdaten. Ein Abgleich mit statistischen Informationen ab Datenbank ermöglicht punktgenaue Prognosen für den jeweiligen Messort.

Radiosonden

Viermal täglich steigt in Payerne eine Radiosonde an einem Wetterballon in eine Höhe von 25 bis 30 Kilometer. Sie misst Luftdruck, Temperatur und Feuchtigkeit. In 36'000 Kilometern Höhe dokumentiert der geostationäre Satellit Meteosat Second Generation die Bewölkung und die Temperatur der Erdoberfläche.

Anzeige

Orakel von Zürich

Je länger der Böögg brennt, desto mehr Sommer gibt es, glaubt man in Zürich. Meist zu Unrecht, wie die Grafik zum Sechseläuten-Orakel zeigt.

Dieses Bild kann nicht angezeigt werden.