56 Betriebe von sehr unterschiedlicher Art sind ­auf­geführt: Schlosshotels mit prunkvollen Herrenzimmern und moderne Seminarhotels; ein Bed-and-Breakfast-Chalet mit bloss zwei Zimmern und auch ein linkes Ferienzen­trum mit echtem WG-Charme (der Gast putzt selber!).

Gemein ist den vorgestellten Häusern, dass sie sorgsam mit Ressourcen umgehen und die Umwelt so wenig wie möglich belasten wollen. Die Gastronomie setzt auf vorwiegend biologische Speisen aus regionaler Produktion. Die An­fahrt kann fast immer mit Bus und Bahn erfolgen.

«Der andere Hotelführer» liegt bereits in der vierten Auflage vor, 17 Hotels wurden neu aufgenommen. Die Lis­te ist auch im Internet abrufbar: www.oekohotel.ch. Allerdings fehlen dort jene Informationen und Anekdoten, die den Hotelführer so wertvoll machen.

Sabine Reichen: «Der andere Hotelführer»; 4., er­weiterte und aktualisierte Auflage, 2009. Rotpunktverlag. 464 Seiten, CHF 42.90