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Im Wandel der ZeitEisenbahntunnel in der Schweiz

Durch die bergige Schweiz müssen Eisenbahnlinien teilweise durch Tunnels geführt werden, da eine Lokomotive keine grossen Steigungen bewältigen kann. Entsprechend viele Tunnels gibt es.

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Bereits die erste Eisenbahnstrecke der Schweiz führte durch ein Loch: Von Zürich her kommend, fuhr die 1847 in Betrieb genommene Spanisch-Brötli-Bahn kurz vor Baden durch den 90 Meter langen Schlossbergtunnel. 35 Jahre später gab es schon 159 Bahntunnel, darunter mit dem Gotthardtunnel den damals längsten der Welt. Heute sind es bereits 703. Zahlreiche weitere Tunnel sind im Bau oder in ­Planung. In voraussichtlich vier Jahren wird die Schweiz den 57 Kilometer langen Gotthard-Basistunnel eröffnen, der den Seikan-Tunnel zwischen den japanischen Inseln Hokkaido und Honshu als längsten Bahntunnel der Welt ablösen wird.


Dem Verkehr übergebene Tunnelkilometer

Früher wurde gesprengt, heute wird meist gefräst.

Links: Druckluftbohrmaschine zum Bohren der Sprenglöcher, 1912. Rechts: Tunnelbohrmaschine zum Fräsen, 2012
Quelle: Daniel Röttele (Infografik)

Quellen: HLS, Fachgruppe für Untertagbau, UVEK

Veröffentlicht am 03. September 2012