Familie Länzlinger reist mit dem Minivan in die Ferien. Carmen Cadisch macht sich mit ihrem Auto auf ins Shoppingcenter. Marianne Thürig bringt ihren Sohn zum Training. Der Rentner Walter Uttinger startet mit Gleichgesinnten zur Motorrad-Passtour, Donika Gjeloshi holt ihre Freundinnen mit dem Auto ab für den samstäglichen Ausgang… Ein typisches Wochenende in der Schweiz: Es stockt und staut auf unseren Strassen; zäh wälzen sich die Verkehrskolonnen vorwärts.

Der Freizeitverkehr wächst – auf der Strasse wie auf der Schiene. Und er wird unterschätzt. Die Politik hat sich bisher vor allem um den Fern- und den Pendlerverkehr gekümmert, kaum dagegen um das Verkehrsverhalten in der Freizeit. «Eine Freizeitpolitik gibt es nicht», sagt Hansruedi Müller, Leiter des Forschungsinstituts für Freizeit und Tourismus der Uni Bern, obwohl die Arbeitszeit nur etwa einen Zehntel der Lebenszeit ausmache, die Freizeit jedoch ein Vielfaches. «Freizeit hat mit Freiheit zu tun, da wollen sich Politiker nicht die Finger verbrennen.»

Es droht der Kollaps
Erst recht nicht beim Strassenverkehr. Dabei haben die Experten beim Bund das Problem längst erkannt. «Bereits heute verursacht der Freizeitverkehr die grössten örtlichen und zeitlichen Spitzenbelastungen mit den entsprechenden Staus», stellte das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) 2004 fest. «Bis 2030 wird er voraussichtlich um 20 bis 30 Prozent zunehmen.» Der Kollaps auf den Strassen scheint unausweichlich: vor allem zwischen 16 und 21 Uhr, wenn sich Pendler- und Freizeitverkehr mischen, und an den Wochenenden, wenn die Agglomerationsbewohner, rund drei Viertel der Bevölkerung, in Scharen mit dem Auto ausfahren.

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Alle fünf Jahre erhebt der Bund die Zahlen. Von den 19'109 Kilometern, die jeder Einwohner der Schweiz im Schnitt jährlich auf der Strasse oder auf Schienen zurücklegt, entfallen 8644 Kilometer auf den Freizeitverkehr. Bei der letzten Erhebung von 2005 betrug der Anteil des Freizeitverkehrs am gesamten Personenverkehr 45 Prozent, weit mehr als jener für den Weg zur Arbeit oder zur Ausbildung. Am meisten Kilometer werden auf dem Weg zu Verwandten und Bekannten, zu Restaurants, zu Sportplätzen und Naherholungsgebieten zurückgelegt.

Diesem Anteil müssen ferner die sogenannten Begleitfahrten angerechnet werden, also etwa wenn Eltern ihren Nachwuchs zum Sport chauffieren wie Marianne Thürig ihren Sohn Robin. Ebenso anzurechnen ist ein Teil der Einkaufsfahrten, wie sie Carmen Cadisch samstags mit ihrem Freund unternimmt, denn hier geht es nicht allein ums Einkaufen, sagt Cadisch. «Meist frühstücken wir im Shoppingcenter noch gemütlich, bevor es mit dem Einkauf losgeht.» Über alles gesehen, werden 50 bis 60 Prozent aller im Personenverkehr zurückgelegten Kilometer in der Freizeit absolviert.

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Quelle: Gerry Nitsch

Auch wenn man den Zeitaufwand misst, staunt man. Im Durchschnitt ist jede Einwohnerin und jeder Einwohner der Schweiz täglich 98 Minuten unterwegs. Auf die Freizeitmobilität entfällt mehr als die Hälfte der Zeit – doppelt so viel wie im Jahr 1984. Zwar blieb die Anzahl der täglichen Freizeitfahrten mit durchschnittlich 1,3 pro Person konstant. Massiv ausgedehnt hat sich aber der Aktionsradius: Innert 20 Jahren wuchsen die Distanzen um 40 Prozent auf 17 Kilometer – dank dem Auto. Fast 70 Prozent aller Wege legt der heutige «Freizeitmensch» im Auto zurück, Fortbewegung aus eigener Kraft macht bloss rund zehn Prozent aus.

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Die Gründe für den freizeitlichen Mobilitätsboom sind vielfältig. Die Bevölkerung wächst. Die Leute haben mehr Zeit, mehr Geld und mehr Möglichkeiten zum Umherreisen. Letztlich ist der Freizeitverkehr ein Wohlstandsphänomen. Historisch gesehen, hat keine Gesellschaft zuvor über so viel Freizeit verfügt. Arbeitete man 1920 im Schnitt 2450 Stunden pro Jahr, sind es heute noch rund 1800 Stunden. Und mit dem steigenden Wohlstand stieg auch die Motorisierung: 1920 kamen 2,3 Personenwagen auf 1000 Einwohner, heute sind es 519. In der Schweiz verfügen vier Fünftel der Haushalte über ein Auto: über ein eigenes, ein Firmenauto oder über ein Fahrzeug von einer Carsharing-Organisation.

Quelle: Gerry Nitsch
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Auch wenn das Empfinden anders ist: Der Verkehr ist in den vergangenen Jahrzehnten auch massiv billiger geworden. Zwar legen Gutbetuchte, das zeigt die Statistik, fast doppelt so viele Kilometer zurück wie Schlechterverdienende. Aber für alle ist der Verkehr erschwinglich geworden. Vor allem Tagesausflüge und Kurzferien boomen. «Für eine Pizza nach Nizza» – der Slogan aus den neunziger Jahren ist dank Billigflügen für viele normal geworden, ebenso – dank dem neuen Lötschberg-Eisenbahntunnel – der Tagestrip ins Wallis. Ein immer besser ausgebautes Strassen- und Schienennetz hat Freizeitziele in die Nähe gerückt, die früher kaum innerhalb eines Tages erreichbar waren.

Laut Freizeitforscher Müller wirkt sich auch ein tiefgreifender Wertewandel aus: Man lebe heute nicht mehr, um zu arbeiten, sondern arbeite, um zu leben. Freizeit wird nicht mehr als «Restzeit» gesehen, sondern hat einen Eigenwert erhalten. «Vor allem Junge definieren sich stark über die Freizeit», sagt Müller. «Einst verstand man sich als Eisenbähnler oder Mechaniker, heute ist man Snöber oder Biker.» Zugleich sei jedoch die wirklich frei verfügbare Zeit in den letzten Jahrzehnten vor allem in Familien rar geworden, betont Müller. Dies vor allem wegen des Eintritts der Frauen ins Erwerbsleben. «Doppelverdiener setzen mehr Zeit für Erwerbsarbeit ein, die Hausarbeit teilen sie sich, so dass die frei gestaltbare Zeitspanne nicht grösser geworden ist.»

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Vor lauter Effizienz wird die Freizeit zum Stress
Das alles verändert die Ansprüche an die Freizeit. Wenn das wahre Leben nicht mehr in der Arbeit, sondern am Weekend und in den Ferien stattfindet, dann müssen diese «schönsten Tage des Jahres» ausgekostet werden – «zeiteffizient genutzt», wie es im Fachjargon heisst. Aus diesem Grund bedeutet Freizeit heute für viele nicht mehr Musse: Die freie Zeit muss mit Aktivitäten, intensiven Erlebnissen und Genuss angefüllt werden. Um möglichst viel herauszuholen, absolviert man zweitägige Touren in einem Tag, besteigt drei statt nur einen Gipfel. Aus purem Zeitdruck, hat eine Erhebung der Umweltorganisation Mountain Wilderness ergeben, reisen 85 Prozent der Kletterer mit dem Auto an, obwohl die untersuchten Klettergärten gut mit Bahn und Bus erschlossen sind.

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«Freizeitverkehr ist auch stark von Kompensationswünschen getrieben», sagt Freizeitforscher Müller. Hinaus aus dem Alltag. Studien zeigen, dass vor allem die Wohnsituation die Freizeitmobilität beeinflusst: Je wohler es jemandem zu Hause ist und je mehr Gestaltungsraum er dank Balkon oder Garten hat, desto geringer ist der Mobilitätsdrang in der Freizeit. Sogar einen «Stockwerkeffekt» haben Forscher nachgewiesen: Je höher man in einem Haus wohnt, desto weiter fährt man in der Freizeit.

«Staus sind Teil des Freizeitrituals»
Wer Kompensation sucht, tickt anders. Eines der Hauptmotive, in der Freizeit auf das Auto zu setzen, ist laut einer Erhebung des Bundesamts für Raumentwicklung (ARE) der Reisegenuss. Dass man regelmässig im Stau steckenbleibt, hält wenige von der Fahrt ab. «Offenbar ist der Stau zu einem Teil des Freizeitrituals geworden, den man akzeptiert und der einem sogar fehlen würde», glaubt Müller.

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Dazu passt, dass im Freizeitverkehr die Kosten kaum eine Rolle spielen und auch das Umweltgewissen oft nur flüstert oder gar ganz schweigt. Während man beim Arbeitsweg eher kalkuliert und aus rationalen oder ökologischen Überlegungen den öffentlichen Verkehr benutzt, steigt man in der Freizeit auch für kurze Strecken gern ins Auto – nach der Logik: Für irgendetwas hat man es schliesslich angeschafft, und man lebt ja sonst umweltbewusst. Der reine Zweck, nämlich von A nach B zu kommen, tritt im Freizeitverkehr zunehmend in den Hintergrund, am deutlichsten erkennbar beim «cruising», also beim Umherfahren um des Umherfahrens willen.

Die Autoindustrie hat dies längst erkannt und sich auf die Freizeitmenschen ausgerichtet. Immer mehr Modelle kommen im Freizeit- oder Sportlerlook daher, betonen den Spassfaktor und verbreiten Feriengefühle – was sich auch in der Werbung spiegelt: Fahrspass und Erlebnis werden stärker betont als der Nutzen. Und auch bei der Anschaffung eines Wagens denken Autofahrer laut Müller nicht so sehr an den Alltagseinsatz, sondern haben oft die Freizeit vor Augen: Für die Golfausrüstung oder den Hundekäfig brauche es den Kombi, für die Ferien den Van und für den Pferdeanhänger den Geländewagen. Fast nur so lasse sich erklären, dass der Handel mit Geländewagen boomt, sagt Müller. «Das Auto ist zum Freizeitvehikel geworden und das Bewegtwerden zum Selbstzweck.» Nicht mehr das Ankommen, sondern das Unterwegssein sei das Ziel.

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Vor allem Senioren werden künftig sehr mobil sein
Den grössten Schub im Freizeitverkehr werden jedoch nicht Junge verursachen, die schon hochmobil sind, sondern Senioren. Sie verfügen über viel freie Zeit – und sie nutzen diese. Ohne Wertung stellt das ARE fest: Bis 2030 werden die Rentner 2,6-mal und die Rentnerinnen 2,8-mal mehr Verkehr erzeugen als heute. Dank der zunehmend höheren Lebenserwartung wird der Anteil der Rentner an der Bevölkerung markant ansteigen, und die Älteren bleiben auch viel länger gesund und mobil.

Ausserdem hat mit den heute über 65-Jährigen die erste Generation das Rentenalter erreicht, die schon immer mit dem Auto gelebt hat und fast durchgehend motorisiert ist. Die Zahl der Rentner mit Führerschein hat sich laut dem ARE in den letzten 30 Jahren verdreifacht – vor allem weil nun auch die erste Frauengeneration mit Führerschein ins Pensionsalter kommt. Bis 2030 dürften über 80 Prozent der Seniorinnen und Senioren das «Billett» besitzen.

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Hinzu kommt: Viele Rentner leben in den Agglomerationen. Als junge Eltern sind sie einst aus der Stadt gezogen und bleiben auch nach der Pensionierung dort – was dank der Motorisierung bequem ist. Sogar bei sehr guter Erschliessung durch öffentliche Verkehrmittel benutzt die Hälfte das Auto. Denn auch für Senioren hat das Autofahren eine symbolische Komponente: Selber steuern bedeutet, dass man noch ein aktives Mitglied der Gesellschaft ist. «Seniorinnen und Senioren zeigen zudem ein besonders grosses Kompensationsverhalten», sagt Müller. «Viele wollen endlich die freie Zeit geniessen und alles nachholen, was sie bisher nicht tun konnten.»

Der Zürcher Walter Uttinger ist einer der Senioren auf Achse: Jedes Jahr hakt er mit dem Motorrad 40 Schweizer Alpenpässe ab. «Ich möchte beweglich bleiben», sagt der 78-Jährige. «Solange Kopf und Körper mitmachen, sehe ich keinen Grund, mit dem Töfffahren aufzuhören.»

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Weil der Freizeitverkehr einem gesamtgesellschaftlichen Trend entspricht, ist es kaum möglich, steuernd einzuwirken. Das Problem besteht darin, dass der Freizeitverkehr nicht kalkulierbar ist. Berufspendler strömen täglich wie Ebbe und Flut innerhalb einer relativ engen Zeitspanne auf die immer gleichen Strassen und in die immer gleichen Vorortzüge, so dass das Angebot geplant werden kann. Der Freizeitverkehr dagegen verläuft zeitlich und räumlich diffus: An den Feierabenden zieht es die Menschen aus den Agglomerationen in die Ballungszentren. Am Weekend ergiessen sich die Ausflügler weit übers Land.

Zudem entsteht der Freizeitverkehr spontan, meist abhängig vom Wetter. Das macht es schwierig, öffentliche Verkehrsmittel bereitzustellen, denn dazu müsste man Verkehrsströme bündeln können. Weil Alternativen zum Auto fehlen, dreht die Spirale immer schneller: Je mehr Leute die Freizeit mit dem Auto optimieren, desto stärker werden die Lebensräume belastet – und desto mehr Menschen suchen mit dem Auto das Weite.

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2002 hat der Zuger CVP-Ständerat Peter Bieri mit einigen Ratskollegen verlangt, dass der Bund aufzeige, wie der Freizeitverkehr nachhaltiger gestaltet werden könne. Der Entwurf zur «Strategie Freizeitverkehr» aus dem Jahr 2004 soll diesen Herbst ans Parlament gehen. Doch der Handlungsspielraum der Politik ist eng. «Die Freiheit der Menschen soll nicht angetastet werden», betont Reto Lorenzi, Leiter Verkehrspolitik beim ARE. «Kontaktpflege, Sport, Gastronomiebesuche – dies alles sind gesellschaftlich und volkswirtschaftlich wichtige Aktivitäten, die nicht eingeschränkt werden sollen. Somit sind Massnahmen, die eine Reduktion der Anzahl Fahrten in diesen Bereichen anstreben würden, kaum sinnvoll.» Staatliche Massnahmen könnten höchstens darauf abzielen, dass der Freizeitmensch andere Verkehrsmittel wählt oder weniger weit reist.

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Regulierung über Tempo statt Preis
Die «Strategie Freizeitverkehr» will darum im Wesentlichen Förderprogramme für «Langsamverkehr» und den nachhaltigen Freizeitverkehr forcieren – etwa mit dem Netzwerk SchweizMobil, das diverse Freizeit- und sportliche Aktivitäten mit Angeboten des öffentlichen Verkehrs verknüpft. Ferner werden Massnahmen wie attraktivere Bus- und Bahnangebote für Ausflügler und Nachtschwärmer, sinnvoller gewählte Standorte für Freizeitanlagen und Events, Verkehrsmanagement sowie autofreie Räume und Lenkungsinstrumente wie Parkplatzgebühren gefordert.

Den Versuch, das Verhalten und die Wahl des Verkehrsmittels über den Preis zu beeinflussen, hält Freizeitforscher Müller für wenig aussichtsreich. «Preissignale wirken kaum, weil Freizeit kostbar ist und deshalb nicht jeder Rappen umgedreht wird. Wenn ein Mega-Freizeitpark lockt, lässt man sich auch von einer hohen Parkgebühr nicht abhalten.» Einen möglichen Ansatz sieht er beim Tempo. «Die Zahl der in der Freizeit gefahrenen Kilometer ist explodiert, weil man mit dem Auto in der gleichen Zeit massiv weiter kommt als mit anderen Verkehrsmitteln. Wenn es gelingt, Geschwindigkeit aus dem System zu nehmen, dann gehen auch die gefahrenen Kilometer zurück.» Konkret hiesse das: Die Anfahrt mit dem Auto müsste «umständlicher und zeitraubender» und jene mit dem öffentlichen Verkehr «komfortabler und schneller» gemacht werden – etwa indem man Verkehrsflächen verkleinert und die Parkplätze einen Fussmarsch weit weg von der Attraktion anlegt, während der Bus am Eingang hält.

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Zudem müsste «die Nähe» aufgewertet werden, sagt Müller. Grosse Fussgängerzonen, verkehrsberuhigte Städte, wohnliche Lebensräume, Naherholungsgebiete in unmittelbarer Umgebung sind die Inhalte einer «Politik der kurzen Wege», die der Freizeitforscher fordert. Poetischer ausgedrückt: «Warum in die Ferne schweifen, wenn das Freizeitglück so nahe liegt?»

Der Mobilitätsdrang der Freizeitmenschen

Freizeitverkehr ist zum Massenvergnügen geworden – und eine Trendwende nicht abzusehen. Warum das so ist, erklärt der Berner Freizeit- und Tourismusforscher Hansruedi Müller in seinen sieben Thesen zu Freizeit und Mobilität.

1 «Während die meisten Städte ihre Zentren entschleunigt und so hohe Freizeitwerte geschaffen haben, ersticken viele Tourismusorte im Verkehr. Tourismusdestinationen, die vom Attraktionsgefälle zwischen Alltag und Gegenalltag leben, laufen Gefahr, sich selbst zu entwerten.»

2 «Die Bedeutung der Freizeit hat in der modernen Gesellschaft kontinuierlich zugenommen, weniger weil mehr freie Zeit zur Verfügung steht, sondern vielmehr weil Freizeit zu einem Mythos geworden ist.»

3 «Autos werden oft entsprechend den Freizeitaktivitäten gekauft: Freizeitpräferenzen, Freizeitausrüstung und Freizeitgelände bestimmen Fahrzeugtyp, Modell und Motorenstärke.»

4 «Trotz zunehmender Bedeutung der Freizeit gibt es in unserem Land keine Freizeitpolitik, die diesen Namen verdient. Auch keine Partei hat sich die Freizeitpolitik auf ihre Fahne geschrieben.»

5 «Der freizeitmotivierte Verkehr ist seit dem Zweiten Weltkrieg kontinuierlich gewachsen – und nichts deutet auf eine Trendwende hin.»

6 «Es ist schwieriger, den Freizeitverkehr zu steuern als den Pendlerverkehr, denn das Verlockende an der Freizeit ist die Freiheit.»

7 «Sport ist gesund, sagt der Volksmund, der sportmotivierte Verkehr wächst jedoch krankhaft: Sein Anteil am Freizeitverkehr beträgt schon über 25 Prozent.»

Quelle: Gerry Nitsch

So sind Sie mobil – und schonen die Umwelt

  • Erledigen Sie Ihre Einkäufe möglichst zu Fuss oder mit dem Velo und lassen Sie sich schwere Artikel nach Hause liefern. Wenn Sie auf ein Auto angewiesen sind: Machen Sie einmal pro Woche einen Grosseinkauf statt immer wieder kleine Einkäufe.
  • Brauchen Sie wirklich ein eigenes Auto – oder zwei? Für Gelegenheitsnutzer lohnen sich die Carsharing-Angebote von www.mobility.ch.
  • Kaufen Sie ein leichtes, benzin­sparendes Auto. Informa­tionen liefern die Umweltlisten von www.topten.ch und www.verkehrs­club.ch.
  • Achten Sie beim Autofahren auf den richtigen Reifendruck, montieren Sie unnötige Dachträger ab und ­fahren Sie mit der Eco-Drive-Technik: vorausschauend, gleichmässig und möglichst im höchsten Gang. www.eco-drive.ch
  • Wählen Sie für Ihren Wochenend­­ausflug auch einmal andere Verkehrs­mittel als das Auto: Viele Tipps finden Sie auf www.schweiz­mobil.ch.


Weitere Infos
Ideen und Anregungen für ein nachhaltigeres Alltagsleben: www.wwf.ch/Lösung

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