1. Förderprogramm für neue Photovoltaikanlagen auf der KEV-Warteliste
20 Millionen Franken stehen als Investitionshilfen für die Realisierung neuer Photovoltaikanlagen zur Verfügung. Diese werden ausschliesslich an Photovoltaikanlagen ausgerichtet, die per 31. Dezember 2008 bei der nationalen Netzgesellschaft Swissgrid AG für die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) angemeldet waren und von der Swissgrid AG auf die Warteliste gesetzt werden mussten. Die Swissgrid AG stellt allen förderberechtigten Projektanten auf der KEV-Warteliste das Antragsgesuch automatisch bis spätestens 10. April 2009 zu.

Es werden nur Anträge angenommen, die bis zum 30. Juni 2009 auf dem von der Swissgrid zugestellten Original-Formular eingereicht werden. Erst wenn dem Projektanten die definitive Unterstützungszusage vorliegt, darf er mit dem Bau der Anlage beginnen. Die Investitionshilfe beträgt zwischen 2500 und 3500 Franken pro Kilowatt installierte Leistung (Maximalbetrag: 25'000-35'000 Franken).

2. Förderprogramm für den Ersatz von Elektro-Speicherheizungen
Zehn Millionen Franken stehen als Investitionshilfen für den Ersatz von Elektro-Speicherheizungen zur Verfügung. Investitionshilfen werden ausschliesslich für den vollständigen Ersatz von Elektro-Speicherheizungen in ständig bewohnten Gebäuden gewährt. Nicht ständig bewohnte (Ferien)-Häuser sind von der Förderung ausgeschlossen.

Anzeige

Erst wenn dem Projektanten die Beitragsverfügung vorliegt, darf er mit dem Bau der neuen Heizanlage beginnen, die mit dem Gütesiegel «Wärmepumpen» oder mit dem Qualitätssiegel «Holzenergie Schweiz» ausgezeichnet sein muss. Je nach Heizungstyp beträgt die Investitionshilfe zwischen 3300 und 8000 Franken pro Anlage. Für den Einbau eines Hydrauliksystems kann zudem ein Bonus von 3000 Franken gewährt werden.

3. Förderprogramm für Fernwärmeprojekte mit Abwärme und erneuerbaren Energien
30 Millionen Franken stehen als Investitionshilfen für Fernwärmeprojekte zur Verfügung. Gefördert werden Fernwärmeprojekte, die zu mindestens 80 Prozent mit Abwärme und erneuerbaren Energien betrieben werden und deren Baubeginn im Jahr 2009 erfolgt. Gefördert werden der Neu- und Ausbau von Fernwärmeleitungen, die Umstellung von fossilen Fernwärmezentralen auf erneuerbare Energien sowie Gesamtprojekte (Leitungsnetze und Zentralen). Von der Förderung ausgeschlossen ist der Anschluss einzelner Wärmebezüger an ein Fernwärmenetz.

Anzeige

Die Investitionshilfe liegt zwischen 120 Franken pro Megawattstunde (Neu- und Ausbau von Fernwärmeleitungen) und 280 Franken pro Megawattstunde (Leitungsnetze und Zentralen) und kann maximal 30 Prozent der Investitionskosten oder maximal fünf Millionen Franken betragen. Erst wenn dem Projektanten die Beitragszusage vorliegt, darf er mit dem Bau der Anlagen beginnen. (BFE)

Beitragsgesuche können jetzt eingereicht werden. Deadline zur Einreichung von Gesuchen ist der 30. Juni 2009.

Auskünfte für Gesuchsteller:

Programm Photovoltaik KEV-Warteliste:
Swissgrid AG, Telefon 0848 014 014 oder info@swissgrid.ch; www.swissgrid.ch

Programm Ersatz Elektroheizungen:
SUPSI-DACD-ISAAC, Telefon 058 666 63 26 oder soirel@supsi.ch; www.supsi.ch

Programm Fernwärme:
Ingenieurbüro Verenum, Zürich, Telefon 044 377 70 79 oder info@verenum.ch; www.verenum.ch

Anzeige

Förderbedingungen und Antragsformulare sind auf der Internetseite des BFE unter www.bfe.admin.ch/stabilisierungsprogramm verfügbar.