Erstens über das «Umweltrating». Die Plattform ist ein Projekt von sechs grossen Schweizer Umweltorganisationen – darunter WWF, Greenpeace und Pro Natura. Als Grundlage dienten 53 Abstimmungen im Nationalrat sowie 30 Fragen an die Ständeräte. Die Politiker werden nach Kanton oder Partei sowie nach ihrer Haltung zu den Kernthemen Energie, Klima, Mobilität und Naturräume aufgelistet. So haben Wähler die Möglichkeit, aus jeder Partei und aus jedem Kanton die Volksvertreter zu finden, die ihre Standpunkte am besten vertreten. Der Nachteil: Das Rating berücksichtigt nur die bisherigen Parlamentarier.

Zweitens: Wer auch den Neukandidierenden eine Chance geben will, konsultiert das «Wahlversprechen» auf derselben Homepage. Dieses Rating basiert auf 25 Fragen zu umweltpolitischen Themen, die in der nächsten Legislatur aktuell werden. Alle Kandidierenden hatten die Möglichkeit, den Fragebogen auszufüllen, ein Drittel von ­ihnen nahm die Gelegenheit wahr.

Eine dritte Wahlhilfe ist «Smartvote». Hier können sich die User einen Wahlzettel zusammenstellen. Dafür werden die eigenen politischen Neigungen mit jenen der Kandidierenden verglichen. Die Wahlhilfeplattform wurde vor acht Jahren von der Universität Bern entwickelt.

Auch das Informationsportal des Bundes (www.ch.ch) sowie eines für Jungbürger (www.vimentis.ch) können unter Umständen hilfreich sein: Auf Ersterem findet man eine Anleitung zum korrekten Ausfüllen des Wahlzettels. Letzteres bietet Informationen zur Wahl, die speziell für Jugendliche und junge Erwachsene aufbereitet sind.