Es ist 10.20 Uhr. Ein Dreiklang ertönt, die Türen öffnen sich. Pause im ­Zürcher Realgymnasium Rämibühl. Schüler eilen in die nächste Stunde. Andere stehen in Gruppen zusammen und diskutieren über die soeben absolvierte Prüfung, schnöden über Lehrer und Mitschüler oder präsentieren die Errungenschaften ihrer letzten Shoppingtour: hier ein iPhone, da modische Ugg-Stiefel, dort die neusten ­Nike-Sportschuhe.

Eine ganz normale Schule mit ganz normalen Schülerinnen und Schülern – könnte man meinen. Doch etwas ist spe­ziell im Rämibühl: In diesem Schulhaus wird Ökologie nicht nur grossgeschrieben, sondern auch im Alltag gelebt. Bewegungsmelder, Stromsparlampen und energie­effiziente Geräte drosseln den Stromkonsum. Die Verantwortlichen haben den Wasserverbrauch verringert, und in den Kopiergeräten verwendet die Lehrerschaft nur noch Recyclingpapier. Ausserdem stellt der Hausdienst die nötige Infrastruktur für die Abfalltrennung bereit.

Aktiv sein: Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche

Die Umwelt braucht Nachwuchs, der sich engagieren möchte. Darum führen fast alle grösseren Natur- und Umweltschutzorganisationen spezielle Jugendprogramme. Neben Arbeit gibt es hier auch viel Spass – bei gemeinsamen Ausflügen, Lagern und Projekten.