Die 37-jährige Gabriela Lips Cvijic und ihr Mann (Bild) wohnen in einem alten zweistöckigen Haus im aargauischen Dorf Mülligen. Im letzten März merkten sie, dass ihre Heizkörper immer kälter wurden. Plötzlich stieg die Ölheizung ganz aus. «Es war sehr kalt, wir froren», erinnert sich die Dentalhygienikerin. Sie benachrichtigte eine Heizungsfirma. Die Umwälzpumpe war defekt und wurde sofort ersetzt. «So konnten wir am nächsten Morgen wieder warm duschen», sagt Lips Cvijic.

Nichts ahnend schickte das Ehepaar die Rechnung der Heizungsfirma dem Hausverwalter. Doch dieser wollte nicht zahlen. Begründung: Er habe den Auftrag nicht erteilt. Sie hätten zuerst ihn informieren müssen, damit er bei verschiedenen Firmen hätte Offerten einholen können. «Das schien uns eine faule Ausrede zu sein», sagt Gabriela Lips Cvijic.

Sie erkundigte sich beim Beobachter-Beratungszentrum nach ihren Rechten. Und siehe da: Unterhaltskosten sind grundsätzlich im Mietzins inbegriffen. Treten Mängel auf, muss der Vermieter sie auf seine Kosten beheben. Gabriela Lips Cvijic teilte dies dem Verwalter mit. Widerwillig lenkte er ein und zog die 821 Franken vom nächsten Mietzins ab.

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