Im Rahmen des Konjunkturprogramms stocken sie die Fördergelder für die energetische Sanierung von Immobilien im laufenden Jahr von 14 auf 100 Millionen Franken auf. 80 Millionen fliessen an die Kantone und kommen über die laufenden Förderprogramme direkt den privaten Hausbesitzern zugute: Diese erhalten mehr Geld als bisher, wenn sie ihre Häuser energetisch auf Vordermann bringen, etwa durch Sanierung nach dem Minergie-Standard.

Weitere 18 Millionen Franken aus dem neuen Kredit werden für die Sensibilisierung der Gebäudebesitzer gebraucht. Dazu gehört auch der von den Kantonen initiierte Gebäude­energieausweis. Er soll im Lauf des Jahres eingeführt werden und zeigt – analog zur Ener-gieetikette für Haushaltsgeräte oder Autos –, zu welcher Verbrauchsklasse ein Haus gehört. Der neue Ausweis wird freiwillig sein und den Hauseigentümern zeigen, wie sie ihre Gebäude sinnvoll energetisch sanieren können. Bund und Kantone wollen noch weiter gehen: Mit den restlichen zwei Millionen Franken aus dem Energiesparkredit soll ein nationales Gebäudesanierungsprogramm anlaufen. Es wird ab 2010 die laufenden Programme sowie die Förderung mit Geldern des Klimarappens ablösen. Mit diesem Programm würden jährlich 200 Millionen an Fördergeldern zur Verfügung stehen.

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