Schweizer Mieterinnen und Mieter profitieren von der Loslösung des Frankens vom Euro-Kurs und der Einführung von Negativzinsen. Wie die «Handelszeitung» in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, geraten insbesondere in den Grenzregionen die Mietpreise unter Druck. «Einerseits dürfte eine nachlassende Zuwanderung zu einem Rückgang der Nachfrage im Mietwohnungsmarkt führen», schreiben Patrick Schnorf und Robert Weinert vom Immobilien-Beratungsunternehmen Wüest & Partner in der Handelszeitung-Spezialbeilage zum Thema Immobilienwirtschaft. Anderseits werde die nochmalige Reduktion der Zinsen dazu führen, dass der Referenzzinssatz weiter herabgesetzt werde. «Dies hat eine Senkung der Wohnungsmieten bei bestehenden Vertragsverhältnissen zur Folge.»

Basel, Bodensee und Rheintal profitieren am meisten

Betroffen sind vor allem die Wohnungsmieten in grenznahen Regionen, da die Preise im angrenzenden Ausland aus Frankenoptik schlagartig gefallen sind. Zu denken ist dabei an den Grenzraum von Basel über den Bodensee bis ins Rheintal. Ebenfalls mit rückläufigen Mieten ist in der Region Genf zu rechnen, wo die Wohnungspreise bereits 2014 gesunken sind.

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