Erkundigen Sie sich über die Wasserhärte in Ihrer Gemeinde. Auf der Internet-Website www.wasserqualitaet.ch sind die Daten von über 500 Schweizer Gemeinden aufgeführt. Als hart gilt Wasser ab etwa 30°fH (französische Härtegrade). Je härter das Wasser ist, umso mehr muss mit Korrosionsproblemen gerechnet werden.

Stehendes Wasser greift die Leitungen an. Daher sollte ein Sanitärsystem möglichst keine Leitungen fürs Gästebad oder den Garten enthalten, die kaum benutzt werden. Ideal ist es, wenn alle Wasserhahnen und -leitungen täglich benützt werden.

Bevor Sie Rohrsanierungen mit zweifelhaftem Ergebnis in Auftrag geben, bedarf es einer neutralen Beurteilung: Ziehen Sie kompetente Fachleute bei, etwa einen Sanitärinstallateur mit Meisterprüfung oder einen Sanitärplaner. Meist geben auch die lokalen Wasserversorger Auskunft und beurteilen den Zustand der Sanitärinstallationen im Haus.

Wasserbehandlungs-, Entkalkungs- und Entrostungsgeräte: Der Kaufvertrag muss klare Garantien zur Wirksamkeit enthalten. Als Käufer sollten Sie auf Rücknahmegarantie bestehen. Das heisst: Rückerstattung aller Kosten, wenn die gewünschte Wirkung nicht eintrifft. Mehr unter www.svgw.ch (Rubrik Produkte/Fachinformationen).

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