Tipps für Mieter...

  • Versicherungen: Jeder Tierhalter sollte prüfen, ob seine Privathaftpflichtversicherung Tierschäden übernimmt; für Aquariumbesitzer auch Wasserschäden. Für exotische Tiere braucht es meist eine Zusatzversicherung.

  • Exotische Tiere: Dafür benötigt jeder Mieter eine Bewilligung des Vermieters – und oft eine weitere des kantonalen Veterinäramts. Aus Artenschutzgründen dürfen viele exotische Tiere nicht in die Schweiz eingeführt werden. Nähere Auskünfte erteilt das Bundesamt für Veterinärwesen: www.bvet.admin.ch

  • Konflikte: Streitigkeiten zwischen Mieter und Vermieter können kostenlos vor die Schlichtungsstellen für Mietsachen gebracht werden.


...und Vermieter

  • Formular: Vermieter, die die Tierhaltung von einer Bewilligung abhängig machen, tun das am besten mit dem Formular «Vereinbarung über die Heimtierhaltung» als Zusatz zum Mietvertrag. Es gibt dem Mieter das Recht zur Haltung eines Heimtiers und legt verbindliche Verhaltensregeln fest. Das Formular ist zu beziehen beim Institut für interdisziplinäre Erforschung der Mensch-Tier-Beziehung: www.iemt.ch

  • Sanktionen: Gehen später beim Vermieter berechtigte Beschwerden der Mitmieter ein oder werden schwere Verstösse gegen die vereinbarten Bedingungen festgestellt, kann der Vermieter schriftlich verlangen, dass die Störung innert Wochenfrist beseitigt wird. Ist auch eine zweite Mahnung wirkungslos, muss der Mieter mit einer ordentlichen oder sogar einer ausserordentlichen Kündigung rechnen.