Der letzte Umzug wird Rolf Meyer aus Bremgarten AG als Albtraum in Erinnerung bleiben. Dabei hatte er ihn sorg­fältig eingefädelt: Ein Mitarbeiter der Zügelfirma war vorbeigekommen, um den Aufwand zu schätzen – «mit sieben Arbeitsstunden sollten wir gut durchkommen», hiess es. Der Mann stellte zudem fest, es wären ausserordentlich schöne alte, gar antike Möbel.

Das schien den Zügelmännern keiner ausgerichtet zu haben. Sie deckten die Möbel nicht ab, obwohl es regnete. Und vorsichtig waren sie auch nicht: Die Möbel kamen zerkratzt und wasserfleckig an. Statt geschätzter sieben dauerte der Umzug über zehn Stunden.

Rolf Meyer holte sich mehrfach Rat beim Beobachter-Beratungszentrum. Er schrieb, wie empfohlen, eine Beschwerde, fotografierte die Mängel, bestellte einen Schreiner zum Schätzen der Höhe des Schadens, musste immer wieder bei der Zügelfirma nachhaken.

Zwei Monate nach dem Umzug lebte Meyer immer noch im Provisorium – er wollte die Möbel nicht reparieren lassen, bevor die Firma die Kostenübernahme zugesichert hatte. Erst als ein neuer Chef die Leitung übernahm, ging es vorwärts. Erst bekam er das Okay für den Reparaturauftrag, dann senkte die Firma die Rechnung auf ihre zuvor geschätzte Stundenzahl. So meldete sich Rolf Meyer beim Beratungszentrum mit einem Kompliment: «Sie haben meine Fragen immer genau beantwortet, und nun ist es gut.»