• Bei der Solidarmiete oder Mitmiete sind alle Vertragsunterzeichnenden gleichberechtigte Mieter. Unterzeichnet also ein Paar einen Solidarmietvertrag, muss auch die Kündigung von beiden Parteien unterschrieben werden. Dies kann im Streitfall zu Problemen führen - nämlich dann, wenn der eine die Kündigung nicht unterschreibt, um dem anderen eins auszuwischen.
  • Ist sich ein Paar noch nicht sicher, ob das Zusammenleben in einer Wohnung von langer Dauer sein wird, kann ein Untermietvertrag sinnvoll sein: Er lässt sich leichter auflösen.
  • Einer Wohngemeinschaft bringt eher der Solidarmietvertrag Vorteile: Die Mieter sind weniger vom Goodwill eines «WG-Chefs» abhängig. Ausserdem ist die Gefahr geringer, dass plötzlich alle Bewohner verschwinden - und dass jener, dessen Name auf dem Mietvertrag steht, letztlich für die gesamte Miete aufkommen muss.
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