Anna Peter, Fachbereich Wohnen:

Vermieter oder Vermieterinnen dürfen für Wohnungen sogar bis zu drei Monatszinse Kaution verlangen. Bei Geschäftsmietverträgen gibt es bezüglich des Höchstbetrags keine Vorschriften. Das hinterlegte Geld dient den Vermietern als Sicherheit für allfällige, durch die Mieterin oder den Mieter verursachte Schäden am Mietobjekt sowie für ausstehende Mietzinse oder Nebenkosten. Ihre Vermieterin muss für das Geld ein Bankkonto oder ein Bankdepot einrichten, das auf Ihren Namen lautet. Dieses kann in der Regel nur mit gegenseitigem Einverständnis wieder aufgelöst werden. Wenn Sie der Vermieterin am Ende des Mietverhältnisses kein Geld schulden, bekommen Sie die ganze Mietkaution inklusive Zinsen wieder zurück.