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Letzte Entscheide

Checkliste für Ihre Patientenverfügung

Text:
  • Karin von Flüe
Bild:
  • Thinkstock Kollektion

Mit einer schriftlichen Verfügung bestimmen Sie, wie mit Ihnen umgegangen werden soll, wenn es um Leben und Tod geht – und Sie nicht mehr fähig sein sollten, Ihren Willen auszudrücken.

Checkliste für Ihre Patientenverfügung
  1. Welche medizinische Behandlung will ich im Endstadium einer Krankheit oder nach einem Unfall ohne reelle Aussicht auf Genesung? Sollen die Ärzte alles medizinisch Machbare ausschöpfen? Welche Behandlungen lehne ich wann ab? Hilfreich: Besprechen Sie sich mit Ihrem Arzt.

  2. Wenn Sie an einer tödlich verlaufenden Krankheit leiden, sollten Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt besprechen, welche Behandlungen in welchem Krankheitsstadium nicht mehr ausgeführt werden sollen.

  3. Besprechen Sie die eigenen Vorstellungen mit den nächsten Angehörigen.

  4. Besorgen Sie sich eine Muster-Patientenverfügung, mit deren Hilfe Sie die eigenen Vorstellungen festhalten.

  5. Hinterlegen Sie ein zusätzliches Exemplar Ihrer Patientenverfügung beim Arzt und eines bei einer Vertrauensperson.

  6. Führen Sie stets eine Karte mit sich (am besten im Portemonnaie), mit dem Hinweis, dass Sie eine Patientenverfügung erstellt haben und wo sich diese befindet.

  7. Bevollmächtigen Sie allenfalls noch zusätzlich eine Vertrauensperson mit dem Vollzug der Patientenverfügung.

  8. Prüfen Sie mindestens alle zwei Jahre die Patientenverfügung und deren Richtigkeit und bestätigen Sie sie mit aktuellem Datum und Unterschrift.

Muster-Patientenverfügungen

teilweise gegen Gebühr bei:

Schweizerisches Rotes Kreuz des Kantons Zürich
www.srk-zuerich.ch
Telefon 044 388 25 25

Caritas Schweiz
www.caritas.ch
Telefon 0848 419 419

Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH
www.fmh.ch
Telefon 031 359 11 11

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