Jugendliche können selbständig den Vornamen ändern lassen, wenn sie urteilsfähig sind. Das ist ab 12 der Fall. Doch wie auch beim Nachnamen muss es dazu achtenswerte Gründe geben.

Was als hinreichend gilt, ist je nach Kanton unterschiedlich. In der Regel muss man mit Dokumenten nachweisen, dass man den beantragten neuen Vornamen schon seit längerer Zeit im Alltag verwendet, meist während mindestens zwei oder drei Jahren.

Achtenswerte Gründe kann man aber auch anders nachweisen, zum Beispiel durch einen ärztlichen Bericht. Am besten fragen Sie bei der zuständigen Verwaltungsbehörde in Ihrem Wohnkanton nach der geltenden Praxis und den nötigen Unterlagen. Oft gibt es auf deren Website auch ein Formular zum Herunterladen.

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Die Kosten für eine Änderung des Vornamens bewegen sich um die 300 Franken. Das Verfahren dauert in der Regel einige Wochen bis wenige Monate.

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Kinder und Jugendliche haben verschiedene Rechte und Pflichten. Guider-Mitglieder erfahren, ob Eltern mithaften, wenn das Kind einen teuren Kaufvertrag eingeht, ob die Post des Filius geöffnet werden darf und was besorgte Eltern tun können, wenn die 14-jährige Tochter sich ein Tattoo stechen will.