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TaschengeldSo viel darfs sein

Tipps für Eltern zum Umgang mit dem Taschengeld für die Kinder.

Taschengeld sollte nie als Druckmittel für gute Leistungen der Kinder gebunden sein.
von aktualisiert am 13. Juli 2017
  • Sie sind nicht verpflichtet, Sackgeld zu geben. Es ist jedoch sinnvoll, es zu tun.
  • Kinder sollten früh lernen, ihr Geld einzu­teilen. 80 Prozent der zahlungsunfähigen Erwachsenen geraten vor dem 25. Lebensjahr in die Schuldenspirale.
  • Zahlen Sie pünktlich und regelmässig, ohne dass Ihr Kind Sie daran erinnern muss.
  • Legen Sie fest, wofür und wie lange das Geld reichen muss. Ersetzen Sie nie Geld für Fehlkäufe. Zahlen Sie keine Vorschüsse.
  • Kontrollieren Sie nicht, wofür Ihr Kind sein Geld ausgibt. Es soll frei verfügen können.
  • Das Sparschwein ist ein wichtiges Utensil, denn auch die Verwaltung von kleinen Vermögen will gelernt sein. Für Neun- bis Zwölfjährige eignet sich das Sparschwein «Kinder-Cash»: Es hat vier Kammern, je eine für Ausgeben, Spa­ren, Investieren und für gute Taten.
  • Schärfen Sie den Kindern ein, kein Geld von anderen zu leihen oder selber zu verleihen.
  • Verbieten Sie Spielen und Wetten um Geld.
  • Taschengeld ist kein Erziehungsmittel. Koppeln Sie es nicht an Leistungen. Es eignet sich nicht als Druckmittel oder Belohnung.
  • Machen Sie zu Hause das Geld zum Thema. Kinder sollen wissen, dass auch Eltern sparen müssen, um sich etwas leisten zu können. Nehmen Sie kleinere Kinder zum Einkaufen mit und zeigen Sie den älteren, was Fixkosten sind. So bekommen sie einen Begriff davon, «was das Leben kostet».
  • Zeigen Sie Ihrem Kind, wie man Einnahmen, Ausgaben und Saldo auflisten kann.
  • Bedenken Sie Ihre Vorbildrolle: Verschwender ziehen meist Verschwender gross.

Taschengeld: Wie viel zahlen? Empfehlungen

Richten Sie sich nach den finanziellen Verhältnissen in der Familie. Die Budgetberatung Schweiz gibt eine Orientierungshilfe:

 

  • Ab 6 Jahre: 1 Franken Taschengeld pro Woche
  • Ab 7 Jahre: 2 Franken Taschengeld pro Woche
  • Ab 8 Jahre: 3 Franken Taschengeld pro Woche
  • Ab 9 Jahre: 4 Franken Taschengeld pro Woche
  • 10 bis 11 Jahre: 25 bis 30 Franken pro Monat
  • 12 bis 14 Jahre: 30 bis 50 Franken pro Monat
  • Ab 15 Jahre: 50 bis 80 Franken pro Monat

 

Schrittweise kann ein erweitertes Taschengeld vereinbart werden. Diese Beträge richten sich nach dem effektiven Aufwand und dem finanziellen Rahmen des Familienbudgets.

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Die Jugendlichen von heute haben mit dem Internet viel mehr Möglichkeiten, Geld auszugeben als die Generation der Eltern. Lesen Sie bei Guider, ob Teenager teure Verträge abschliessen können, was zu tun ist, wenn sie in die Schuldenfalle tappen und was unter einem freien Kindsvermögen zu verstehen ist.

 

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