Er fuhr noch selber zum Spital, parkierte das Kurierauto vor der Notfallstation. Seine Arme bluteten, er schrie. Es war kein Unfall, kein Überfall. Das Spital lag auch nicht im Kriegsgebiet in Syrien, sondern mitten in Zürich. Der junge Mann hatte sich die Arme selber aufgeschnitten. Die Ärzte schalteten den psychiatrischen Notfalldienst ein. «Ich kümmerte mich um den jungen Mann und wollte mehr von ihm wissen», erzählt die aufgebotene Ärztin. «Er sagte, dass er Kurde sei und seine beiden Brüder in Syrien gegen Dschihadisten kämpfen.»

Das war im Oktober. Das türkische Militär war gerade im Nordosten Syriens einmarschiert, islamistische Milizen aus Syrien unterstützen die Invasion. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan nennt sie «Operation Friedensquell». Hunderttausende sind seither auf der Flucht. «Die Angst um die Brüder und die Mutter, zu denen er keinen Kontakt mehr hatte, hielt der Zürcher Kurier nicht mehr aus», sagt die Ärztin. Anspannung, Angst, dann die Schnitte, der Schmerz, die Endorphine, Erlösung. Es war seelische Not im Schatten lauter Proteste.

Seit der Invasion am 9. Oktober ziehen jede Woche Kurden durch Schweizer Städte, lassen oft irritierte, manchmal verängstigte Passanten zurück. Die Umzüge scheinen etwas aus der Zeit gefallen. Dutzende Fahnen mit dem Konterfei des schnauzbärtigen Kurdenführers Abdullah Öcalan, seit bald 20 Jahren in einem türkischen Gefängnis. Dann die Plakate von gefallenen und ermordeten Märtyrerinnen und der Block mit den linksautonomen Sympathisantinnen. 

Der Traum von der Selbstverwaltung

So demonstrieren Kurden seit den achtziger Jahren gegen ihre Unterdrückung. Doch diesmal ist vieles anders. Junge Frauen prägen die Züge mit den rot-weiss-gelb-grünen Kurdenflaggen. Dazwischen das Lila der Frauenbewegung. Und überall Rojava: «Rise up for Rojava», «Gegen Erdogan, für Rojava», steht auf den Transparenten.

Vor wenigen Wochen sprach im Westen kaum jemand über Rojava – ausgesprochen «Roschawa». Das kurdische Wort bedeutet «Sonnenuntergang». Gegen den Untergang der selbstverwalteten Region im Nordosten Syriens richten sich die Proteste, gegen die Vertreibung der Bevölkerung. «Erdogan Kritik gegen Erdogan «Jetzt gelte ich in der Türkei als Terrorist» – Terrorist!», hallt es durch die Strassen.

Viele Studentinnen skandieren mit, es sind keine Kurdinnen. «Rise up for Rojava!» hat auch Schweizer Hochschulen und Kulturzentren erreicht. Aktivistinnen informieren jede Woche über die humanitäre Katastrophe vor Ort, laden Fachleute und Geflüchtete ein. Sie wollen aufrütteln, weil die Welt wegschaut. Über vier Millionen Kurden, Araber, Jesiden, Assyrer und Turkmenen wagen seit 2012 ein seltenes Experiment im Mittleren Osten: friedliches Zusammenleben. Noch während sie den Islamischen Staat bekämpften, bauten sie mit Rojava eine demokratisch organisierte Selbstverwaltung auf, in der Religionsfreiheit und Vielsprachigkeit garantiert und die Gleichstellung von Frau und Mann gelebt werden sollte (lesen Sie dazu auch «Faszination Rojava: Der geplatzte Traum»).

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Umkämpfte syrische Gebiete (Stand: Mitte November 2019)
Quelle: Syrian Civil War Map / ETH Zürich – Karte: Anne Seeger

Provozierte Massenflucht

Die türkische Regierung stört das. Wie ziemlich alles, was die kurdische Identität stärken könnte. Erdogan nutzte den planlosen Abzug der Amerikaner, um im Norden Syriens einzufallen und eine Massenflucht auszulösen. Er will das Projekt der aufmüpfigen Kurden zerstören.

Eine Sorge verbreitete sich sofort in Westeuropa. Werden sich Türken und Kurden auch hier bekämpfen? Wie in den achtziger und neunziger Jahren, als Kebabstände brannten, nationalistische Türken und linke Kurden mit Waffen aufeinander losgingen?

Mustafa Mamay runzelt die Stirn. Die Frage irritiert ihn. «An einem Kleinkrieg zwischen Kurden und Türken kann doch niemand ein Interesse haben. Es droht etwas viel Schlimmeres», sagt der 31-jährige Journalist, der jahrelang aus Rojava berichtete, vor allem für kurdische Medien. Er flüchtete 2018 in die Schweiz, nachdem ihn die Türkei wegen angeblicher Terroristenunterstützung verurteilt hatte. 

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«Ein zweites Pakistan»

Mamay beugt sich über eine Karte der Kurdengebiete. «Wovor Europa wirklich Angst haben muss, sind dschihadistische Anschläge», sagt er. Dann zeigt er auf den Norden Syriens. Der könne zu einem zweiten Pakistan werden, falls die Türkei ihren Plan umsetze und Hunderttausende, vielleicht Millionen syrischer Flüchtlinge im heutigen Rojava ansiedelt. «Die Türkei wird dafür keine Freunde der Kurden auswählen», ist Mamay überzeugt. Er checkt sein Handy, neue Nachrichten aus Rojava: türkische Drohnenangriffe, Kurden bewerfen türkisch-russische Grenzpatrouillen mit Steinen. Laut der Verwaltung in Rojava sind seit dem Start der «Operation Friedensquell» gegen 500 Menschen ums Leben gekommen, über 1000 wurden verletzt.

«Die Gotteskrieger werden ihren Weg über die Türkei nach Europa finden und dann zuschlagen», fährt Mamay fort. Er zeigt mit dem Finger auf Afrin. Türkische Truppen besetzten 2018 die mehrheitlich von Kurden bewohnte Stadt. Häuser wurden von Islamisten geplündert, syrische Araber und Dschihadisten siedelten sich an. Hunderttausende mussten fliehen. Afrin sei einst arabisch gewesen, rechtfertigte Erdogan seine «Operation Olivenzweig». 
 

«Erdogan und der türkische Staat begehen Kriegsverbrechen. Sie sollten deswegen angeklagt werden.»

Carla Del Ponte, ehemalige Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs


Mustafa Mamay spricht von «demografischer Veränderung». Die drohe jetzt ganz Rojava. Das ist keine Schwarzmalerei. Auch Menschenrechtsorganisationen warnen davor. Und William Roebuck, oberster US-Diplomat in Nordsyrien, berichtete bereits Ende Oktober von «Kriegsverbrechen und ethnischen Säuberungen».

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Die Kurden haben noch ein anderes Problem. Sie bewachen in Rojava Gefangenen- und Flüchtlingslager. In al-Hol sind es über 70'000 Menschen, die Hälfte Angehörige von Dschihadisten, Frauen und Kinder. Seit dem türkischen Einmarsch können die Kurden nicht mehr garantieren, dass die IS-Kämpfer in Haft bleiben – sie müssen sich ja selber verteidigen. «Auf einen Hilferuf an die Weltgemeinschaft reagierte niemand», so Mamay. 

Dschihadistinnen in einem von Kurden betriebenen Gefangenenlager

Anstehen für Wasser und Brot: Dschihadistinnen in einem von Kurden betriebenen Gefangenenlager, 5. März 2019

Quelle: Getty Images

«Katastrophale Lage» 

Die Zürcher Ärztin Maja Hess besuchte Rojava im Oktober als Vertreterin der Nichtregierungsorganisation Medico International. «Die meisten Hilfswerke sind abgereist, die medizinische Versorgung im Grenzgebiet ist katastrophal, es fehlt an allem», sagt sie. Mit Heyva Sor sei zwar eine kurdische Roter-Halbmond-Organisation präsent. Die wird vom IKRK aber nicht anerkannt, weil Kurdistan kein Staat ist. Heyva Sor muss sich darum allein über Spenden aus dem Ausland finanzieren. Zudem sei das Importieren von Hilfsgütern in die besetzten Gebiete extrem schwierig geworden, sagt Hess.

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Mamay checkt wieder sein Handy. Schlechte Nachrichten aus seiner alten Heimat, dem türkischen Kurdengebiet. Die Erdogan-Regierung nimmt kurdische Bürgermeister fest, mehr als 30 Gemeinden stehen bereits unter Zwangsverwaltung.

Mehr als 20-mal verhaftet

Die Kurden in der Schweiz stehen seit dem Angriff auf Rojava unter Dauerstress. Arzu Güngör kennt das von früher. Die Kurdin ist 2003 aus Istanbul geflüchtet. Sie hatte sich als Studentin für die kurdische Sache engagiert, war Mitglied einer legalen kurdischen Partei. «Natürlich ging ich auch an Demonstrationen, die damals zwar erlaubt, aber nicht erwünscht waren», erzählt die 41-Jährige.

Güngör wurde mehr als 20-mal verhaftet – innert eines Jahres. 1999 dann das Urteil: zwölfeinhalb Jahre Gefängnis wegen angeblicher Unterstützung einer terroristischen Organisation. «Ich hatte nie Gewalt angewandt.» Sie tauchte unter, flüchtete später in die Schweiz. «Meine Eltern wurden extrem unter Druck gesetzt, mein Vater musste sein Geschäft in Istanbul schliessen.»
 

«Ich rate bei meiner Arbeit den kurdischen Familien dringend, nachrichtenfreie Zeiten in den Alltag einzubauen.»

Arzu Güngör, Sozialarbeiterin


Arzu Güngör begleitet heute in Bern kurdische Familien, die im Alltag nicht mehr zurechtkommen. «Viele tragen das Bild der starken, unbesiegbaren Kurdinnen und Kurden in sich. Nach den Kämpfen gegen den Islamischen Staat noch mehr. Doch in der Schweiz fühlen sie sich zerrissen zwischen den Geschehnissen in der Heimat und dem Flüchtlingsdasein in der Schweiz.» Wie gebannt würden sie vor dem Fernseher oder dem Handy hängen, oft Tag und Nacht. «Das führt zu Problemen innerhalb der Familien, oft mit den Kindern», sagt Güngör. 

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Nach der Invasion von Rojava habe sie gleich von drei Schulen die Mitteilung erhalten, dass es zu Gewalttätigkeiten unter Schülern gekommen sei. «Das erstaunt natürlich nicht, wenn sich plötzlich alles nur noch um kriegerische Vorgänge und enttäuschte Hoffnungen dreht. Die Verzweiflung der Eltern überträgt sich auf die Jungen.» Es gebe Kinder, die sagen, sie wollten nach Rojava gehen, um dort zu kämpfen, wenn sie älter sind. Kinder, die noch nie in einem kurdischen Gebiet waren. «Ich rate bei meiner Arbeit den Familien dringend, nachrichtenfreie Zeiten in den Alltag einzubauen. Zeiten, in denen es dann nur um die Familie geht, nicht um die schrecklichen Ereignisse in ihrer Heimat», sagt Güngör.

Eine kurdische Unternehmerin aus Zürich erlebte Beängstigendes. Nach einer Demonstration kurz nach der türkischen Invasion war ihr jugendlicher Sohn plötzlich unauffindbar. «Als ich ihn später am Abend sah, gestand er mir, dass er völlig aufgeladen durch die Stadt gelaufen sei, sich wünschte, einem nationalistischen Türken zu begegnen, den er niederschlagen könne.» Der Krieg war plötzlich ganz nah.

Eskalationen verhindern

Bisher gab es keine solchen Übergriffe. Die Kurden wollen es so. «Die Türkei wartet ja nur darauf, dass so etwas passiert, um uns dann einmal mehr als Terroristen hinzustellen», sagt die Unternehmerin. An Demonstrationen der Kurden laufen darum eigene Sicherheitsleute in gelben Westen mit. Sie sollen Eskalationen verhindern, wenn es zu Provokationen kommt. Die Kurden haben ihre Community gut im Griff. Genau darum seien sie so gefährlich, wird ihnen zuweilen vorgeworfen.

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Sie würden quasi als Feindbild geboren, sagte eine Zürcher Kurdin einmal am Rande einer Demo. Für in der Türkei lebende Kurden trifft das bestimmt zu. Und hier? Über 60'000 Kurden leben gemäss Schätzungen in der Schweiz. Genau weiss das niemand, es gibt ja keinen kurdischen Pass. Die Türkei hat schon länger einen eigenen Bespitzelungs- und Überwachungsapparat aufgebaut, in dem Bürger zur Mitarbeit aufgefordert werden – auch in der Schweiz.

Kurden bewerfen einen türkischen Konvoi mit Steinen: syrisch-türkische Grenze, 8. November 2019

Kurden bewerfen einen türkischen Konvoi mit Steinen: syrisch-türkische Grenze, 8. November 2019

Quelle: Getty Images

Vor zwei Jahren packte ein aufgeflogener Informant im Schweizer Fernsehen aus. Er hatte gegen Geld linke Organisationen im Auftrag des türkischen Geheimdienstes MIT überwacht. Mehrere Dutzend Personen sollen gemäss dem Informanten mit bezahlten Spitzelaufgaben in der Schweiz betraut sein.

Die gesammelten Informationen über angebliche Terrorunterstützer verbreitet die Türkei mehr oder weniger öffentlich in ganz Europa. Der mit der türkischen Regierung verbandelte Seta-Verlag publizierte im März ein 600-Seiten-Buch über die «Struktur der PKK in Europa». Darin werden angebliche Unterstützer und Netzwerke der Arbeiterpartei PKK in zwölf europäischen Ländern gebrandmarkt – mit Namen, teils mit Fotos. Auf 60 Seiten geht es um die Schweiz.

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Aus dem gleichen Verlag stammt der Bericht «Der verlängerte Arm internationaler Medienorganisationen in der Türkei». Er listet türkische Journalisten auf, die für ausländische Medien arbeiten und sich kritisch zur türkischen Regierung geäussert haben.

Dass die türkische Regierung alles kriminalisiert, was ihr nicht passt, haben nicht nur Kurden und linke Kritiker erfahren. Auch die islamische Gülen-Bewegung wird zu den Terroristen gezählt. Dabei waren die Anhänger des in den USA lebenden Predigers lange Zeit alles andere als regierungskritisch. Im Gegenteil: Sie halfen Erdogans AKP sogar an die Macht und hetzten gegen Kurden. Doch die finanzstarke Bewegung wurde Erdogan zu mächtig. Sie steckte angeblich hinter dem Putschversuch 2016 gegen die Regierung. Gülen-Anhänger in der Schweiz werden ebenfalls bespitzelt. Sie treten kaum mehr in der Öffentlichkeit auf, diverse Einrichtungen, etwa eigene Schulen, mussten sie schliessen.

«Es hagelt Hassmails» 

Aydin Yildirim ist weder Kurde, noch fühlt er sich der Gülen-Bewegung verbunden. Er verlegt in Winterthur seit sieben Jahren ein Magazin und betreibt die Website Haberpodium.ch, die Nachrichten aus der Schweiz in türkischer Sprache präsentiert. Politisch kaum etwas Aufwieglerisches. Trotzdem bereitet ihm die Entwicklung Sorge. «Vor ein paar Jahren noch stritten und argumentierten Leser miteinander, wenn ein Bericht mal polarisierte. Heute schweigen sie – oder es hagelt gleich Hassbotschaften.» Auch im Alltag seien die Türken extrem vorsichtig geworden.

«Wenn ich heute Geschäftsleute zum Mittagessen treffe, wird oft zur Bedingung gemacht, dass man nicht über Politik redet.» Viele hätten schlicht Angst, etwas Falsches zu sagen. Er merke das selber, wenn er Artikel schreibe. «Da ist diese kleine Schere im Kopf. Man formuliert beim Schreiben nicht mehr so frei, überdenkt ständig, ob man sich mit einem Satz in Schwierigkeiten bringt, ob man über bestimmte Themen überhaupt noch schreiben soll. Das ist schon traurig.»

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Immer mehr Repressalien

Eine Angst teilen immer mehr türkische Staatsbürger: dass sie ihre Verwandten und Bekannten in der Heimat nicht mehr besuchen können. Für viele Kurdinnen und Kurden ist diese Gefahr sehr real, wenn sie sich für die kurdische Sache exponiert haben, im Internet oder auf der Strasse. «Nicht einreisen zu können ist das eine. Schlimmer ist es, nach der Einreise in der Türkei verhaftet zu werden. Oder wenn Angehörige in der Heimat bedroht werden. Beides kommt immer öfter vor», sagt die Zürcher Unternehmerin.

Über etwas sind die Kurden besonders enttäuscht. Es werde kaum Druck auf die Regierung Erdogan ausgeübt. Dabei seien sich alle Rechtsexperten einig: Der Einmarsch des Nato-Landes in Syrien war ein klarer Verstoss gegen das Völkerrecht

Es blieb jedoch bei Ermahnungen und mündlichen Verurteilungen. Erdogans Drohung, Europa mit Flüchtlingen aus türkischen Lagern zu überschwemmen, scheint zu wirken. Sanktionen wurden bislang nicht verhängt. «Mit Flüchtlingen zu drohen ist sicher verwerflich. Vor ihnen zu warnen und darum nichts zu tun aber auch», kritisiert Journalist Mustafa Mamay. Er hofft noch immer, dass der Westen mehr Druck auf das Regime Erdogan ausübt.

Einen anderen Vorschlag machte kürzlich Carla Del Ponte, ehemalige Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs und Ex-Mitglied der Untersuchungskommission der Vereinten Nationen für Syrien. «Erdogan und der türkische Staat begehen Kriegsverbrechen. Sie sollten deswegen angeklagt werden», sagt die Trägerin des diesjährigen Prix Courage Lifetime Award des Beobachters Prix Courage 2019 «Ich bin immer wieder mutigen Menschen begegnet» . Dass Verletzungen des Völkerrechts einfach geduldet würden, sei eine grosse Schande für die internationale Gemeinschaft.

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Öcalans Macht

Kurdenführer Abdullah Öcalan gründete 1978 die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK). Die militante Organisation kämpfte für ein unabhängiges Kurdistan und führte einen Guerillakrieg gegen den türkischen Staat. Mehr als 40'000 Menschen kamen bei Angriffen und Anschlägen ums Leben, mehrheitlich Kurden.

Nach der Abkehr von der Staatsidee sind heute möglichst autonome Regionen in den Kurdenländern das Ziel der PKK. Sie ist eng mit den Milizen YPG und YPJ (nur Frauen) in Syrien verbunden.

Europa und die USA haben die PKK verboten. Die Schweiz nicht – gegen den Wunsch der Türkei.

Mehrere hunderttausend Menschen sind auf der Flucht: Kurden und Araber verlassen nach einem Angriff die Stadt Ras al-Ain, 9. Oktober 2019

Mehrere hunderttausend Menschen sind auf der Flucht: Kurden und Araber verlassen nach einem Angriff die Stadt Ras al-Ain, 9. Oktober 2019

Quelle: Getty Images

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Peter Johannes Meier, Ressortleiter

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