Beobachter: Damiano Saitta, herzliche Gratulation zum Publikumspreis. Bist du überrascht?
Damiano Saitta: Ja. Ich habe mir gar nicht gross überlegt, ob ich gewinnen könnte oder nicht.

Beobachter: Was ist für dich Mut?
Saitta: Mich hat vor allem der Nominierte Zoran Vasic` beeindruckt, der einen Mann aus einem brennenden Auto gerettet hat. Das finde ich sehr mutig. Ich habe gedacht, er würde vom Publikum gewählt.

Beobachter: Was ging dir durch den Kopf, kurz vor dem Sprung in die Aare?
Saitta: Ich habe mich gefragt, ob ich es überhaupt schaffen werde, das Mädchen aus dem Wasser zu holen.

Beobachter: Du warst seit der Rettung in den Medien sehr präsent. Wie ist es, «berühmt» zu sein?
Saitta: Anfangs habe ich es spannend gefunden, im Radio und im Fernsehen zu kommen. Das war eigentlich ganz cool. Doch mit der Zeit wurde es mir zu viel. Nach der Nomination kamen nochmals viele Medienanfragen. Ich wusste ja nie genau, was dann in der Zeitung stehen würde. Anfangs war es aufregend, dass ich an vielen Orten erkannt wurde. Dann aber ist auch das anstrengend geworden. Jetzt hoffe ich, dass der Rummel vorbei sein wird.

Beobachter: Was willst du mit den 10'000 Franken machen? Du hast gesagt, du hättest gern einen Motorroller.
Saitta: Ich weiss noch nicht. Zunächst einmal geht das Geld auf die Bank. Ein Motorroller wäre schon cool. Oder ein paar schöne Kleider. Und dann könnte ich noch meine Familie auswärts zum Essen einladen.

Beobachter: Hast du eine Idee, was du beruflich machen willst?
Saitta: Nein. Ich weiss nicht, ob ich den Sprung ins Gymnasium schaffen werde. Und ich bin mir nicht sicher, ob ich noch so lan­ge in die Schule gehen will.