Bei einigen Arten liege die Quote sogar noch weit höher. So etwa beim Beluga-Wal, der in der Mündung des kanadischen St.-Lorenz-Stroms lebt.

Alarmierend ist, dass die Krebsfälle bei einigen Tierarten und in etlichen Regionen der Erde stark zunehmen und den Bestand dezimieren. Dies ist zum Beispiel bei Fischen in den Küstengewässern von Florida, der Karibik und von Hawaii der Fall. Vereinzelt sind Arten sogar vom Aussterben bedroht – wie etwa der Tasmanische Teufel: ein fleischfressendes Beu­teltier, das in Tasmanien heimisch ist, woher es auch seinen Namen hat.

Der Mensch ist an der Entwicklung nicht ganz unbeteiligt, behaupten die Forscherin­nen. Für die meisten Krebsfälle bei Tie-ren seien neben natürlich auf-tretenden Viren auch Umwelt­gifte verantwortlich. Schon seit längerem ist bekannt, dass hor­mon­­aktive Substanzen aus der In­dustrie die Fortpflanzung bei Tie­ren beeinflussen und zu Krebs an den Geschlechtsorga­nen führen können.

Daneben scheint es im Tierreich auch leicht übertragbare Krebsarten zu geben. So stecken sich beispielsweise frei herumstreunende Hun­de in tropischen und subtropischen Zonen häufig gegenseitig mit einer bestimmten Krebsart an – beim Geschlechtsverkehr.