
Irmtraud Bräunlich Keller
Veröffentlicht am 28. Mai 2026 - 08:30 Uhr
Veröffentlicht am 28. Mai 2026 - 08:30 Uhr

Eine Kündigung mit Freistellung kann sich wie eine Schmach anfühlen – der Lohn ist aber bis zum Ende der Kündigungsfrist geschuldet.
Bild: Magnific, Gemini (KI-generiert) – Illustration: Joël Borter
Gekündigt, freigestellt, Arbeitsplatz geräumt: Innerhalb weniger Stunden verlor Paul Frey (Name geändert) seine Stelle.
Was wie ein ganz normaler Arbeitstag begonnen hatte, entwickelte sich zum Alptraum: «Nachdem der Geschäftsführer mir eröffnet hatte, dass die Firma in Zukunft auf mich verzichten wolle, musste ich in Gegenwart eines Security-Angestellten mein Büro räumen», schildert der 44-jährige Kadermann, der sich nichts hatte zuschulden kommen lassen, die demütigende Erfahrung. «Ich kam mir vor, als hätte man mich mit der Betriebskasse unter dem Arm erwischt.»
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