Nehmen wir es mal ganz genau: Am 31. Dezember 2006 lebten auf jedem der 41'285 Quadratkilometer der Schweiz exakt 180,7 Menschen. Jeder Einzelne hatte im Verlauf des Jahres 662 Kilogramm Abfall produziert, in einem Haushalt mit 1,24 weiteren Personen zusammengelebt und gemeinsam mit diesen pro Monat genau 6'507 Franken Einkommen zur Verfügung gehabt.

Das «Statistische Jahrbuch der Schweiz 2006», 552 Seiten stark und 2278 Gramm schwer, ist ein Fundus an Indikatoren, Summen und Durchschnittswerten.Wer jedoch tiefer in den Tabellen wühlt, stösst auf die Extreme - und stellt bald einmal fest, dass die durchschnittliche Schweiz nicht existiert. Die spannenden Zahlen finden sich am oberen und unteren Ende der Tabellen. Zürich mag zwar am meisten Restaurants haben, die grösste Restaurantdichte hingegen findet man weit abseits der Grossstadt. Auch die meisten Frauen auf Chefposten sitzen nicht in Basel oder Genf, sondern in einem Bündner Bergtal. Und das gefährlichste Pflaster liegt nicht an der Zürcher Langstrasse, sondern im Appenzellerland.

Individualisten-Hochburg Maggiatal
In den Städten Bern, Zürich und Genf sind individualisierte Lebensformen am häufigsten. Der Individualisierungsindex steht für den «Grad der Abweichung vom bürgerlich-traditionellen Lebensmodell». Darunter verstehen die Statistiker etwa Single-Haushalte oder berufstätige Mütter. Dass diese Lebensformen in den grossen Städten am weitesten verbreitet sind, ist nicht überraschend - die Belegung der Plätze vier bis acht dieser Rangliste hingegen schon: Dort finden sich nämlich die kleinen Tessiner Gemeinden Bosco/Gurin, Campo, Cevio, Cerentino und Linescio, noch vor Basel, Luzern und Lausanne. Abgesehen von der geographischen Nähe - sie liegen alle an den Oberläufen der Maggia -, haben die Dörfer eine weitere Gemeinsamkeit: Beim «Altersindex» sind sie ebenfalls vorne mit dabei. Der Index wird aus dem Verhältnis der Gruppe der unter 20-Jährigen zu jener der über 65-Jährigen errechnet. Leben im Vallemaggia also vor allem alleinerziehende berufstätige Mütter über 65?

Quelle: Bundesamt für Statistik (BfS)
Datenverarbeitung: Arbeitsgruppe Sotomo
Geographisches Institut der Universität Zürich 2005

Die Bundesverfassung
Sie besteht aus 154'787 Zeichen oder 22'402 Wörtern (Stand: 8. August 2006). Die insgesamt 197 Artikel, die unseren Staat organisieren, sind in sechs Titel, 14 Kapitel und 19 Abschnitte gegliedert. Die Bundesverfassung ist in inoffiziellen Versionen auch in Spanisch, Portugiesisch, Arabisch, Japanisch und Nepali erhältlich. Übrigens: Der Bundesbrief von 1291 kam mit 412 Wörtern aus.

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Quelle: Quellenwerk zur Entstehung der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Abt. 1: Urkunden, Bd. 1, Aarau 1933.
Zitiert nach www.admin.ch


Tessinerinnen leben länger
Den Mädchen, die 2004 und 2005 im Tessin geboren wurden, prophezeien Statistiker ein langes Leben: Mit 84,9 Jahren haben sie die höchste Lebenserwartung. Unter den Buben dürfen sich jene aus dem Kanton Nidwalden - mit 80,9 Jahren - auf das längste Leben freuen. Schlusslicht ist Glarus: Dort sollen Mädchen bereits mit 81,5 Jahren sterben; Buben schon mit 76,5.

Quelle: BfS
Espérance de vie 2004/2005

Gefährliches Ausserrhoden
Ausserrhödler haben den höchsten YPLL-Wert (Years of Potential Life Lost) pro 100'000 Personen und leben somit am gefährlichsten. Im Schnitt büssten sie 2004 einen Tag, sechs Stunden, 26 Minuten und acht Sekunden ihrer Lebzeit durch Gewalt und Unfälle ein - rund dreieinhalbmal mehr Zeit als der Urner, der am sichersten lebt.

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Quelle: BfS
Verlorene potentielle Lebensjahre nach Kanton 2004

Lange Reise ins Kino
55,783036786 Kilometer - exakt so weit leben die Einwohner des Bezirks Surselva GR durchschnittlich vom nächsten Kino entfernt. Das ist fast neunmal weiter als der Schweizer Durchschnitt (6,6 Kilometer). Das einzige Lichtspielhaus zwischen Chur, Lukmanier und Oberalp befindet sich in Disentis. In der Halle Cons bieten Holzstühle Platz für rund 180 Zuschauer. In den letzten fünf Jahren war das Kino einmal ausverkauft. «Als wir ‹Achtung, fertig, Charlie› zeigten, mussten wir viele Leute nach Hause schicken», sagt Kinobetreiberin Pia Levy. Gewöhnlich schwankten die Zahlen zwischen 15 und 80 Besuchern. Ein kleiner Tipp: Wer in der Surselva zum nächsten Kiosk will, muss im Schnitt 19,876 Kilometer hinter sich bringen - ebenfalls Schweizer Rekord. Es lohnt sich also, die Glace grad im Kino in der Halle Cons zu kaufen, wenn man schon mal da ist.

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Quelle: BfS, Betriebszählung 1995 und 2001
Volkszählung 2000
Strassennetz: Vector25
© Swisstopo

Teenie-Mütter
Weibliche Teenager in der Gemeinde Hinterrhein GR werden 100-mal häufiger Mutter als der landesweite Durchschnitt: Von 1000 Schweizer Frauen bekommen nur 29 vor dem 20. Altersjahr ein Kind. In Hinterrhein dagegen hatten vor zwei Jahren 33 Prozent aller Teenies Nachwuchs. Das liegt nicht etwa an der frischen Bergluft. Zur Zeit der Erhebung gab es nur drei Frauen unter 20 in Hinterrhein - und eine wurde schwanger.

Quelle: BfS
Naissances de mères de moins de 20 ans par commune, district et canton, en 2005;
Volkszählung 2000
Zivilrechtliche Wohnbevölkerung nach Wohngemeinde, Geschlecht und Alter, Gebietsstand der Gemeinden am 31. Dezember 2005

Neinsager der Nation
Nein! Das heisst es auf durchschnittlich 73,9 Prozent der Stimmzettel in der Gommer Gemeinde Oberwald, wenn über eidgenössische Volksinitiativen abgestimmt wird. Die 190 stimmberechtigten Oberwalder sind damit die Neinsager der Nation, stimmten doch von den übrigen Schweizerinnen und Schweizern im Durchschnitt bloss 60,01 Prozent gegen die Initiativen. Ja sagte das Stimmvolk am Südportal des Furkatunnels in den letzten fünf Jahren nur in zwei Fällen: bei der Initiative «Postdienst für alle» (55,6 Prozent) und bei derjenigen über den Uno-Beitritt der Schweiz (53,1 Prozent). Gar kein Verständnis hatte man in Oberwald für die Initiative «Ja zu fairen Mieten». Lediglich 5,3 Prozent legten damals ein Ja in die Urne. Grösser war die Ablehnung bloss noch in der Bündner Gemeinde Portein. Dort resultierte damals keine einzige Jastimme.

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Quelle: BfS
Abstimmungsstatistik 2002 bis 2006

Blutiger Jura
Am blutigsten geht es in den beiden Kantonen Neuenburg und Jura zu und her - nicht im kriminalistischen Sinn allerdings. Auf 1'000 Einwohnerinnen und Einwohner kommen hier 45, die regelmässig Blut spenden, das ist Schweizer Rekord. Deutlich weniger spendierfreudig sind die Baslerinnen und Basler: Nur 18 von 1000 lassen sich regelmässig den lebenswichtigen Saft abzapfen.

Quelle: Schweizerisches Rotes Kreuz

Das Hasenparadies
Am meisten gehoppelt, geschnüffelt und gerammelt wird auf freiem Feld zwischen den Gemeinden Chancy und Bernex südwestlich der Stadt Genf. Ausgerüstet mit Auto und Suchscheinwerfern, zählten dort Biologinnen und Biologen der Vogelwarte Sempach bei ihren nächtlichen Streifzügen im Frühling 2006 durchschnittlich 19,3 Feldhasen pro Quadratkilometer, deutlich mehr als in den übrigen 45 Zählgebieten. Besonders wohl, so vermuten die Forscher, ist es den Feldhasen an der Grenze zu Frankreich, weil dort in den letzten Jahren viele ökologisch wertvolle Ausgleichsflächen geschaffen wurden.

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Quelle: Vogelwarte
Feldhasenmonitoring 2006

Waadtländer auf Billettentzug
Tempobolzer und Blaufahrer sind nirgends gern gesehen. Am häufigsten greifen jedoch die Polizisten in der Waadt gegen fehlbare Automobilisten durch: 10'882 Personen mussten dort im Jahr 2006 ihren Ausweis abgeben. Dafür sind die Waadtländer Ordnungshüter bei der Dauer des Billettentzugs gnädig: Nur rund vier Prozent der Ausweise wurden für eine unbefristete Dauer entzogen. In Basel-Stadt hingegen verschwindet jeder dritte ab-genommene Ausweis auf unbestimmte Zeit.

Quelle: Astra
Statistik der Administrativmassnahmen 2006

Ein Restaurant auf 18 Einwohner
129'064 Schweizerinnen und Schweizer sitzen in ihrem Wohnort quasi auf dem Trockenen. Sie wohnen in einem der 393 Dörfer ohne Restaurant. Die Qual der Wahl haben hingegen die 71 Einwohner von Bedretto TI: Wenn sie abends ein Bier trinken wollen, müssen sie unter vier Restaurants auswählen. Mit bloss 17,75 Einwohnern pro Beiz weist das Dorf am Nufenenpass die höchste Restaurantdichte auf. Eine Flasche Bier kostet übrigens je nach Restaurant zwischen Fr. 3.40 und Fr. 3.80.

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Quelle: BfS

Krasses Schächental
Das Schächental ist kein Ort für Leute, die etwas auf ihr Ansehen geben. Im Gegenteil: Nirgendwo ist der soziale Status der Bevölkerung so tief wie in den beiden Nachbargemeinden Unterschächen und Spiringen. Mit einer komplizierten Formel mit den Indikatoren «Bildungsabschluss», «Stellung im Beruf» und «Reineinkommen» ha-ben die Fachleute aus dem Bundesamt für Statistik für die beiden Gemeinden einen Wert von je 28,3 Punkten errechnet - Schweizer Minusrekord. Zum Vergleich: Zuoberst auf der Statusrangliste steht die Genfer Vorortsgemeinde Cologny. Am Hauptsitz des World Economic Forum resultierte ein Wert von 80,2 Punkten. Dafür hängen Spiringen und Unterschächen beim sogenannten Fremdsprachigkeitsindex alle anderen Gemeinden ab. Laut Statistikern leben in den beiden Dörfern am wenigsten Menschen, die «aufgrund von Sprachbarrieren bei der Integration ein Handicap aufweisen». Kein Wunder: In Spiringen wohnen zwölf Ausländerinnen und Ausländer, in Unterschächen sechs. Fremdem gegenüber ist man ohnehin skeptisch eingestellt im Schächental: In der Rangliste der europakritischsten aller 2'730 Gemeinden - berechnet aus den Resultaten der europarelevanten Abstimmungen der vergangenen 15 Jahre - belegt Spiringen Rang 20.

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Quelle: BfS

Landesbaumeister
Mit 282 Quadratkilometern ist die Walliser Gemeinde Bagnes die grösste der Schweiz. Vom Gebiet, das grösser ist als der Kanton Zug, werden jedoch nur fünf Quadratkilometer bewohnt - und kräftig überbaut. Zwischen 1983 und 1995 wuchs die Siedlungsfläche in der Walliser Gemeinde, deren berühmtester Ortsteil Verbier ist, um 107 Hektaren. Das entspricht der Fläche von rund 140 Fussballfeldern. Und es wird weitergebaut: 2005 wurden in Bagnes (7'005 Einwohner) mehr Wohnbauten erstellt als sonst wo in der Schweiz, nämlich 79 Einfamilien- und 35 Mehrfamilienhäuser. Selbst in Zürich (347'415 Einwohner) waren es weniger, nämlich 13 Einfamilien- und 96 Mehrfamilienhäuser.

Quelle: BfS
Arealstatistik
Wohnbaustatistik

Single-Stadt Davos
Die meisten Single-Frauen gibt es in Davos: Hier leben rund ein Viertel aller Frauen zwischen 20 und 40 allein. Nur noch in Zürich und Basel ist der «Single-Quotient» ähnlich hoch. Allein lebende Frauen gibt es entweder in Städten oder - wie in Davos - in touristischen Regionen. Die Frauen mit eigenem Haushalt sind hier meist Zuzügerinnen - angelockt von den Arbeitsmöglichkeiten, die der Tourismus bietet.

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Quelle: BfS
Frauen- und Gleichstellungsatlas der Schweiz
Volkszählung 2000

Frau gibt den Ton an
In der Region Schanfigg im Kanton Graubünden gibt es die meisten Chefinnen: Frauen besetzen hier 26 Prozent aller Führungspositionen. Gesamtschweizerisch liegt der Frauenanteil in Unternehmensleitungen bei 15 Prozent - obwohl Frauen mittlerweile mit 44 Prozent bald die Hälfte aller Erwerbstätigen bilden. Die Unterschiede zwischen den Wirtschaftszweigen sind beträchtlich. Besonders viele Chefinnen gibt es etwa im Gastgewerbe, was auch die hohen Werte in der Region Schanfigg erklärt.

Quelle: BfS
Frauen- und Gleichstellungsatlas der Schweiz
Volkszählung 2000

Bildung tut not
Die Frauen in der Region Thal im Kanton Solothurn sowie im Luzerner Entlebuch haben den tiefsten Bildungsstand: Im Schnitt haben sie nur 11,5 Jahre die Schulbank gedrückt, die Männer immerhin ein Jahr länger. Die am besten ausgebildeten Frauen (13,5 Jahre) leben in Genf. Frauen, die ihre gute Bildung auch nutzen wollen, haben auf dem Land kaum Möglichkeiten dazu - und wandern deshalb in die Städte ab oder kehren nach ihrer Ausbildung gar nicht erst zurück. Bei den Männern kann die Zürcher Goldküste (Region Pfannenstiel: 14,2 Jahre) mit dem höchsten Bildungsstand aufwarten. Überhaupt gilt für Frauen wie Männer: je einkommensstärker die Wohngemeinde, umso besser die Bildung.

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Quelle: BfS
Frauen- und Gleichstellungsatlas der Schweiz
Volkszählung 2000

Kein Herz für Mütter
Die Schweiz war das letzte Land in Europa, das eine Mutterschaftsversicherung einführte - und die Einsiedler waren, so gesehen, die Allerletzten: Einsiedeln SZ hatte bei der Abstimmung 2004 mit 23 Prozent den tiefsten Ja-Stimmen-Anteil. Die ländliche Deutschschweiz war generell mehrheitlich dagegen. Nur dank den Städten und der Romandie kam die Vorlage durch. Traditionelle Wertvorstellungen und die Angst, die Versicherung führe zu einem staatlichen Sozialausbau, waren laut Vox-Analyse die Hauptmotive der Neinsager.

Quelle: BfS
Resultate der eidg. Volksabstimmung über die Änderung des Erwerbsersatzgesetzes vom 26. September 2004

Auslaufmodell Grossfamilie
Die meisten kinderlosen Ehepaare leben in Bolligen bei Bern, sie machen 32 Prozent aller Privathaushalte aus. «Das liegt an der Überalterung, an den hohen Mietzinsen, die wir als Berner Vorortsgemeinde haben, und an den vielen Akademikerpaaren ohne Kinder, die neu hierherziehen», so Ursula Münger von der Bolliger Einwohnerkontrolle. Grossfamilien sind am Aussterben, ausser in der Region Gonten/Schlatt-Haslen in Appenzell Innerrhoden: Über 20 Prozent aller Familien haben mindestens vier Kinder (Schweizer Durchschnitt: vier Prozent). «Es ist ein ländliches und katholisches Gebiet mit vielen Bauernfamilien», sagt Norbert Eugster, Leiter der kantonalen sozialen Dienste. «Und es gibt keine Abwanderung, im Gegenteil: Gonten hat in den letzten Jahren mit günstigen, kinderfreundlichen Überbauungen Familien angezogen.»

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Quelle: Volkszählung 2000

Die Traditionalisten
In Familiendingen sind die Bewohner von Brig VS die Supertraditionalisten der Schweiz: Die Mutter ist immer zu Hause bei den Kindern, der Vater geht der Arbeit nach - so halten es hier 56 Prozent aller Familien. Be-merkenswert an der Statistik zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind die Zahlen aus dem Kanton Tessin. Die sind nämlich fast so hoch wie die Zahlen aus Brig - obwohl das Tessin oft als Vorbild für die familienergänzende Kinderbetreuung gilt. Eine 2002 an der Universität Zürich entstandene Diplomarbeit zeigt: Da die traditionellen Rollenmuster immer noch die Vorstellungen der Tessiner über das Zusammenleben von Mann und Frau bestimmen, da es immer noch wenig Teilzeitarbeit gibt, können die Mütter das gute Betreuungsangebot gar nicht ausschöpfen. Es gibt auch noch das andere Extrem, wenn beide Eltern voll arbeiten - und zwar im Waadtländer und im Neuenburger Jura, aber auch im Appenzellerland: Hier arbeiten in rund 20 Prozent aller Familien beide Elternteile Vollzeit - eine Folge der schweizerischen Industriepolitik beziehungsweise eine Auswirkung der in diesen Regionen beheimateten Uhren- und Textilindustrie. Da kann selbst eine Stadt wie Bern mit neun Prozent nicht mithalten.

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Quelle: BfS
Frauen- und Gleichstellungsatlas der Schweiz
Volkszählung 2000

Sesshafte Bergler
In den abgelegenen Walliser, Tessiner und Bündner Bergtälern gibt es sie noch: alte Menschen, die in ihrem Leben kein einziges Mal umgezogen sind. Beispiel Poschiavo: 85 Prozent der 65- bis 79-Jährigen, die hier wohnen, sind auch hier geboren und waren nie länger weg. Selbst die sogenannte Institutionalisierungsmobilität bei den über 80-Jährigen (Wohnortswechsel aufgrund des nötig gewordenen Heimeintritts) ist in den Bergtälern kaum ein Thema. Die Alten können häufig bis zum Tod in der Familie bleiben. Die mobilsten Alten leben am Genfersee, hier macht der Anteil der Sesshaften nur noch knapp drei Prozent aus.

Quelle: BfS
Atlas über das Leben nach 50
Volkszählung 2000