Pestizide aus Früchten, Gemüse oder Beeren können leicht in den menschlichen Körper gelangen und aus gesunden Naturprodukten einen Risikofaktor machen. Immerhin vier Prozent der europaweit zugelassenen Pestizide Chlorpyrifos Hochgiftiges Pestizid womöglich bald verboten stehen im Verdacht, krebserregend zu sein, Nervenzellen zu schädigen, den Hormonhaushalt zu stören oder die Fortpflanzungsfähigkeit zu beeinträchtigen. Die Mehrzahl der Pestizide gilt zwar als weniger gefährlich, aber auch nicht als harmlos.

Als Pestizide bezeichnet man Pflanzenschutzmittel, die in Obst- und Gemüse­kulturen gegen Schädlinge wie Unkraut, Insekten oder Pilze eingesetzt werden. Um eine Gefährdung der Konsumenten zu verhindern, gibt es Grenzwerte für Rückstände in der reifen Frucht. Diese werden aber immer wieder überschritten oder umgangen, indem mehrere Pestizide verwendet werden, von denen später keines in ­kritischer Menge vorhanden ist. Dadurch kommt es zu Mehrfachbelastungen.