Was genau Sie Ihrem Gegenüber erzählen, ist nicht so wichtig. Studien zeigen, dass wir zu 55 Prozent mittels Körpersprache und zu 38 Prozent via Stimmlage und Sprechtempo kommunizieren. Nur sieben Prozent der gegenseitigen Zuneigung sind vom Inhalt des Gesprächs abhängig.

Wichtig ist deshalb, dass Sie Ihre Bewegungen denjenigen Ihres Gesprächspartners anpassen. Menschen, die sich füreinander interessieren und sich sympathisch sind, nehmen unbewusst eine ähnliche Körperhaltung an.

Wollen Sie richtig Gas geben, empfiehlt sich ein Tête-à-Tête bei Kerzenschein. Bei schummrigem Licht weiten sich die Pupillen, was auch geschieht, wenn wir sexuell erregt sind. Das positive Signal wird unbewusst empfangen – und kann sich durchaus verselbständigen.

Schauen Sie Ihrem Gegenüber beim Flirten tief in die Augen. Der Psychologe Arthur Aron hat zufällig zusammenge­stellte Paare gebeten, das vier Minuten lang still zu tun. Diese Paare fühlten sich anschliessend weitaus stärker verbunden als Testpersonen, die sich während eineinhalb Stunden angeregt unterhielten.

Sollte all dies wider Erwarten nicht fruchten, verabreden Sie sich zu einer Risikosportart, zum Besuch eines Horrorfilms oder zu einer Achterbahnfahrt. Denn in gefährlichen Situationen verlieben sich Menschen eher. Dieses Phänomen beruht auf der Macht der Hormone: Sowohl beim Nervenkitzel wie auch beim Verliebtsein schüttet der Körper Adrenalin und Dopamin aus, was sich mitunter durch weiche Knie oder ein flaues Gefühl im Magen bemerkbar macht. Es schadet nichts, wenn Ihr Gegenüber diese Zeichen missversteht. Ist das Feuer erst mal entfacht, brennt es weiter.