Fische sind die häufigsten Heimtiere in der Schweiz. Sie sind preisgünstig, dekorativ und gelten fälschlicher­weise als anspruchslos. Die Beliebtheit von Aquarien findet ihren Höhepunkt meist dann, wenn Filme wie «Findet Nemo» oder jüngst «Findet Dorie» Kinderherzen erfreuen. So ist nach «Dorie» die Nachfrage nach dem ­Paletten-Doktorfisch, einem Meeresfisch, spürbar gestiegen.

Meerwasserfische sind viel schwieriger zu züchten als Süsswasserfische. Gemäss Schätzungen des Worldwatch Institute werden jährlich 500 bis 600 Millionen Zierfische aus den Meeren gefangen, um die Nachfrage zu stillen. Viele werden beim Fang mit Blausäure betäubt. Weil das Gift schwierig zu dosieren ist, sind die Verluste hoch. Etwa 90 Prozent der Tiere sterben, bevor sie in einem Aquarium landen. Die meisten ­Exoten stammen aus Indonesien und von den Philippinen.

Wenn Sie ein Aquarium einrichten wollen, sollte es eines für Süsswasserfische sein. Und denken Sie daran: So viel­fältig wie die Fische selbst, so verschieden sind ihre ­Bedürfnisse. Informieren Sie sich deshalb bei ­einem Spezialisten und beziehen Sie ­Fische nur bei einem seriösen Züchter oder im Tierheim.

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