Es war kein Lottogewinn – aber es fühlte sich fast so an: Als die Mitteilung des Erbschaftsamts eintraf, ging es um 30,6 Millionen Franken. Martin Kolb, Geschäftsleiter der Pro Senectute Kanton Zug, wusste zwar, dass ein älteres Ehepaar die Stiftung im Testament bedacht hatte. Doch die Summe übertraf alle Erwartungen. Das kinderlose Paar wollte damit eine Organisation unterstützen, die sich für ältere Menschen einsetzt.

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Mit dem Nachlass Gutes zu tun, wird im Alter oft zum zentralen Thema. «Ob Tierschutz, Armutsbekämpfung oder medizinische Hilfe – vielen gibt es Trost, zu wissen, dass ihre Herzensanliegen weiterleben», sagt Kolb. «Deshalb berücksichtigen manche neben ihren Angehörigen eine gemeinnützige Organisation.» Das hat auch damit zu tun, dass die Zahl kinderloser Personen mit der Babyboomer-Generation stark zugenommen hat – und sie besitzt mehr als die Hälfte des Vermögens in der Schweiz.