Es kommt darauf an. Wenn Sie alleinstehend sind, brauchen Sie ziemlich sicher keine Risiko-Lebensversicherung. Sie ist nur sinnvoll, wenn es ein Geldproblem gibt, falls Sie sterben. Wenn Sie am Ende der Versicherungsdauer noch quicklebendig sind, gibt es trotz einbezahlter Prämien kein Geld.

Am ehesten in Betracht kommt eine solche Versicherung für junge Familien, unverheiratete Paare oder Alleinerziehende. Ebenso für Paare, die eine Hypothek für den Hauskauf aufnehmen, sowie für Selbständigerwerbende, die eine Geschäftspartnerin absichern wollen.

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Bei verheirateten Paaren ergibt eine solche Versicherung dann Sinn, wenn beim Tod des einen der andere auf das Einkommen des Verstorbenen angewiesen wäre, aber keine Witwen- oder Witwerrenten aus der AHV und der Pensionskasse erhielte.

Unbedingt Offerten vergleichen

In jedem Fall sollten Sie gut überlegen, wen oder was Sie absichern wollen, bevor Sie den Vertrag abschliessen. Denn davon hängt ab, wie hoch die Versicherungssumme sein wird (also der Betrag, der ausbezahlt wird, falls Sie während der Versicherungsdauer sterben sollten) – und wie lange die Todesfallrisiko-Police laufen soll. Diese Faktoren sowie Ihr Alter und Ihr Gesundheitszustand bestimmen, wie hoch die jährliche Prämie ist. Vergleichen Sie zuerst unbedingt die konkreten Offerten verschiedener Versicherungen.

Es gibt auch Versicherungen, bei denen die Todesfallsumme im Laufe der Jahre immer kleiner wird. Das kann gescheit sein, wenn Sie sicherstellen wollen, dass zum Beispiel Ihre Konkubinatspartnerin im gemeinsamen Haus bleiben könnte und Sie die Hypothek ohnehin regelmässig amortisieren.

Wenn Sie eine solche Risiko-Lebensversicherung abschliessen wollen, werden Sie dem Anbieter eine Reihe von detaillierten Gesundheitsfragen beantworten müssen. Hier zu schummeln, ist keine gute Idee: Sie riskieren, dass im Ernstfall keine oder nur reduzierte Leistungen ausbezahlt werden.

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