
Veröffentlicht am 17. August 2026 - 05:00 Uhr

Geleakte Unterlagen einer Schweizer Radiologie-Gruppe offenbaren Jahressaläre von über 600’000 Franken.
Im Innern der Röhre kracht und klopft es, als fliege der ganze Apparat gleich auseinander. Wer schon einmal eine MRT-Untersuchung erlebt hat, weiss: So klingt ein Magnetresonanztomograf. Er liefert hochpräzise Schichtbilder aus dem Innern des menschlichen Körpers. Eine Untersuchung dauert etwas mehr als eine halbe Stunde. Sie ist schmerzfrei, schafft diagnostische Sicherheit – und ist eine der zuverlässigsten Gelddruckmaschinen im Schweizer Gesundheitssystem.
Das wissen wir aufgrund eines Cyberangriffs auf die Westschweizer Radiologiefirma 3R, deren Daten Hacker ins Netz stellten. Das Unternehmen erzielte gemäss den geleakten Unterlagen 2023 einen Betriebsgewinn vor Abschreibungen von 12,9 Millionen Franken bei einem Umsatz von 77,4 Millionen Franken.