Eine Frage hat Beobachter-Leserin Miriam Lampart* noch: «Ist es in Ordnung, wenn mein Zahnarzt vor einem Jahr für eine Fotoaufnahme Fr. 10.95 verlangte, jetzt aber in der letzten Rechnung Fr. 21.10? Muss ich solche Preisaufschläge einfach hinnehmen?»

Auch Leserin Mariann Wiederkehr staunte. Lag die Farbbestimmung der Zähne bisher bei Fr. 27.20, sind es jetzt Fr. 34.90. Die Zahnärztin habe ihr einen Spiegel und eine Musterskala in die Hand gedrückt mit den Worten: «Sie sind ja Kunstmalerin und bestimmen am besten selber die Farbe.» Wiederkehr sagt: «Für eine Leistung, die ich selber innert einer Minute erbracht habe, sollte ich plötzlich Fr. 34.90 bezahlen. Das nenne ich Abriss.»

So wie Lampart und Wiederkehr ärgern sich viele Patienten über ihre Zahnarztrechnung. Grund ist der revidierte Zahnarzttarif, der seit dem 1. Januar 2018 in Kraft ist. Die Öffentlichkeit hat kaum Notiz davon genommen.

Milchzahn- und Dentalhygiene-Behandlungen kosten massiv mehr

Eine Analyse des Beobachters der 250 häufigsten Eingriffe zeigt jetzt erstmals: Der revidierte Tarif verteuert zahnärztliche Eingriffe um durchschnittlich 17 Prozent. Der Preis mancher Positionen hat sich sogar mehr als verdoppelt (siehe Infografik weiter unten). Besonders drastisch wirkt sich das auf das Budget von Familien mit kleinen Kindern aus. Die günstigeren Tarife für Milchzahn-Behandlungen wurden alle abgeschafft. Statt Fr. 27.10 kostet neu etwa das Ziehen eines Milchzahns Fr. 52.30.

Mit der Tarifrevision ist auch die Behandlung durch Dentalhygieniker teurer geworden. Mit plus 45 Prozent so viel, dass es selbst manchen Zahnärzten nicht mehr wohl ist. «Ich bin mit einer derartigen Preissteigerung nicht einverstanden», schrieb eine Zahnärztin aus dem Zürcher Oberland ihren Patienten. Sie werde deshalb gewöhnliche Zahnreinigungen im Rahmen der Dentalhygiene-Behandlung zum günstigeren Tarif einer Prophylaxe-Assistentin abrechnen. 

Für seine Preisanalyse hat der Beobachter den alten und den revidierten Versicherungstarif verglichen. Er legt fest, wie viel die Zahnärzte der Unfall-, der Invaliden- und der Militärversicherung in Rechnung stellen dürfen. Im Versicherungstarif sind die für jeden Eingriff zulässige Taxpunktzahl und der Taxpunktwert fixiert, mit dem die Punktzahl zur Ermittlung des Preises multipliziert wird. Das erst macht einen Vergleich möglich. 

Der Preisüberwacher äussert Bedenken

Die Verhandlungen über die Tarifrevision hatten fast ein Jahrzehnt gedauert. Einer der Gründe dafür: Die Zahnärzte wollten ursprünglich eine noch drastischere Erhöhung durchsetzen, nämlich um 36 Prozent. Mit ihren Preisvorstellungen standen sie aber der Einschätzung des Preisüberwachers diametral entgegen. Stefan Meierhans sagt: «Wir haben 2013 die Tarife geprüft und damals eine Senkung um 1 Prozent empfohlen.» Wohlverstanden – mit seiner Empfehlung bezog sich der Preisüberwacher auf den alten, unrevidierten Tarif.

Meierhans’ Vorschlag fand offensichtlich wenig Gehör. Immerhin: Dass der Aufschlag mit 17 Prozent statt der von den Zahnärzten geforderten 36 Prozent weniger happig ausfiel, rechnet er seiner damaligen Empfehlung zu. Diese habe zu Nachverhandlungen geführt zwischen der Schweizerischen Zahnärzte-Gesellschaft SSO und ihrer Vertragspartnerin, der Medizinaltarif-Kommission.

Die SSO und andere offizielle Zahnärztevertreter betonen, der Aufschlag betreffe nur den Versicherungsbereich, also jene zahnärztlichen Eingriffe, die von der Unfall-, Invaliden- oder Militärversicherung übernommen werden. Mit rund 3 Prozent aller Eingriffe stelle dieser Bereich nur einen kleinen Teil der gesamten zahnärztlichen Behandlungen dar. «Bei allen Zahnärzten, die den Taxpunktwert in ihrer Praxis seit 1994 regelmässig an die Teuerung angepasst haben, sollte die Umstellung nur geringe Auswirkungen auf die Rechnungsstellung bei Privatpatienten haben», sagt der SSO-Mediensprecher Marco Tackenberg.
 

«Wir stehen Tarifsystemen kritisch gegenüber. Patienten können nicht recht beurteilen, ob ein Eingriff nötig ist.»

Stefan Meierhans, Preisüberwacher


«Für den ‹Normalpatienten› hat es kaum merkliche Veränderungen gegeben, da die meisten Zahnärzte den revidierten Tarif im Privatbereich kostenneutral eingeführt haben», sagt Peter Suter, Präsident der Vereinigung der Kantonszahnärztinnen und Kantonszahnärzte der Schweiz (VKZS). Doch weder die SSO noch die VKZS konnten auf Nachfrage Belege dafür liefern. «Die Aussage beruhte nur auf eigenen Beobachtungen», präzisierte Peter Suter.

Entgegen den Beteuerungen von SSO und VKZS hat der revidierte Tarif für alle Patienten erhebliche Preissteigerungen zur Folge. Auch bei jenen Zahnärzten, die vor der Revision die Teuerung über einen höheren Taxpunktwert ausgeglichen hatten. 

180'000 Schweizer verzichten auf Zahnarztbesuch – aus Kostengründen

Das ist brisant, denn Zahnarztrechnungen bringen viele Familien in Not. Eine Studie im Auftrag von Bund und Kantonen aus dem Jahr 2017 ergab, dass in der Schweiz jährlich 180'000 Personen aus Kostengründen auf notwendige Zahnarztbesuche verzichten. Besonders hoch ist der Leidensdruck in der Westschweiz. Hier gehen 35 Prozent aus Kostengründen nicht zum Zahnarzt. In der Studie rangiert die Schweiz gleich hinter den USA, wo sich 34 Prozent den Zahnarzt nicht leisten können.

«Für Haushalte mit engem Budget sind Zahnarztkosten eine grosse Zusatzbelastung. Gerade bei Familien mit Kindern sowie Alleinerziehenden sprengen die Ausgaben das normale Haushaltsbudget Budget Damit Finanzielles nach Plan läuft », sagt Martin Abele von der Caritas. Zahnbehandlungen bei Kindern Zusatzversicherungen für Kinderzähne Kommt Zeit, kommt Zahn könnten meist nicht aufgeschoben werden, die Kosten dafür würden aber oft nicht eingeplant. Katharina Blessing von der Schuldenberatung des Kantons Zürich bestätigt: «Wir betreuen viele Fälle, in denen die Zahnarztkosten der Kinder den Haushalt in eine prekäre Lage gebracht haben.»

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Wer gepflegt daherkommt, wird seltener überbehandelt

Gerade Patienten mit tiefen Einkommen sind so doppelt gestraft. Sie laufen auch eher Gefahr, dass ihnen der Zahnarzt eine unnötige Behandlung empfiehlt. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der ETH, die sich derzeit im Review-Prozess befindet. Das Forscherteam schickte einen gesunden Test-Kandidaten zu 180 Zahnärzten im Kanton Zürich. Das Ergebnis: Jeder vierte Zahnarzt empfahl dem Testpatienten eine Überbehandlung.

Überbehandlung sei im Gesundheitsmarkt ein ernstzunehmendes Phänomen, so die Autoren der Studie. Das Risiko für eine zahnmedizinische Überbehandlung sei für Patienten besonders hoch, deren Kleidung und äusseres Erscheinen auf einen tiefen sozioökonomischen Status schliessen liessen. Bei Anzugsträgern empfahlen Zahnärzte weniger, unnötige Eingriffe durchzuführen.

War die Preiserhöhung überhaupt notwendig?

Dabei gehörten Zahnärzte bereits vor der Tarifrevision zu den Topverdienern. Dem alten Versicherungstarif lag die Annahme zugrunde, dass ein Zahnarzt ein jährliches Einkommen von 200'000 Franken erzielen sollte. Dies bei einem tiefen Taxpunktwert von Fr. 3.10. Bei höheren Taxpunktwerten verdienen sie entsprechend mehr.

Gern hätte der Beobachter von der Führung der SSO gewusst, ob sich die Preiserhöhung angesichts solcher Einkommensverhältnisse aufgedrängt hat. Doch weder der Präsident Beat Wäckerle noch die übrigen sechs Zentralvorstandsmitglieder standen für ein Interview zur Verfügung, «aufgrund der aktuellen Arbeitslast». Die Fragen wurden von der Medienstelle beantwortet.

«In den vergangenen Jahren sind die Betriebskosten einer Zahnarztpraxis bedingt durch die Teuerung von 20 Prozent angestiegen. Mit der Tariferhöhung werden diese Kosten im Sozialversicherungsbereich teilweise wieder ausgeglichen», sagt Sprecher Tackenberg. Zudem habe die SSO ihre Mitglieder seit der Einführung des revidierten Tarifs wiederholt aufgefordert, die neuen Privat-Taxpunktwerte in ihrer Praxis mit Umsicht einzuführen, um eine plötzliche Erhöhung der Behandlungskosten zu vermeiden. 

Der Beobachter fragte bei einem Dutzend Zahnarztpraxen in der ganzen Schweiz nach, wie sie den neuen Taxpunktwert berechnen. Geantwortet hat keine. Auch die dem Versicherungstarif zugrunde liegende Kostenstruktur konnte nicht in Erfahrung gebracht werden – weder bei der SSO noch bei den Versicherungen. «Der im Rahmen der Vertragsverhandlungen diskutierte und letztlich angewendete Stundenkostenansatz ist Teil der geführten Verhandlungsgespräche und wird gemäss abgeschlossenem Vertrag vertraulich behandelt», heisst es beim Bundesamt für Sozialversicherungen BSV.

So viel teurer wurden Zahnfüllung, Zahnersatz & Co.

zur Infografik «Revidierter Tarif: Die grössten Preisaufschläge»
Quelle: Beobachter/AK

Taxpunktwert bietet lediglich Scheintransparenz

Damit Patienten zwischen teuren und kostengünstigen Praxen überhaupt unterscheiden können, müssen die Zahnärzte ihren Taxpunktwert bekannt geben und in der Praxis anschlagen. Doch die vom Preisüberwacher im Jahre 2001 angeordnete Massnahme schafft bloss eine Scheintransparenz. Denn der Preis ergibt sich aus der Multiplikation des Taxpunktwerts mit der Taxpunktzahl. Diese kann der Zahnarzt variieren, ohne das in der Rechnung transparent zu machen. 

Im Dentotar sind die Preise als sogenannter Rahmentarif angelegt. Das heisst, der Zahnarzt kann die Taxpunktzahl innerhalb eines Rahmens an den Schwierigkeitsgrad des Eingriffs anpassen. Zulässig sind Abweichungen von 15 Prozent. 
 

«Wenn wir alle erlaubten Positionen verrechnen würden, wären wir noch viel teurer.»

Zahnarzt von Miriam Heller*


Bei der Durchsicht der Leser-Einsendungen zeigte sich bei jeder zehnten Rechnung eine fragwürdige Abrechnungspraxis. Die Zahnärzte hatten bei sämtlichen Rechnungspositionen die maximal mögliche Taxpunktzahl verrechnet. Das ist eigentlich nur bei besonders schwierigen Eingriffen vorgesehen. Mit einer Ausnahme hatten aber alle Patienten die Behandlung als nicht besonders schwierig in Erinnerung. Auch war die Schwierigkeit des Eingriffs im Gespräch mit dem Zahnarzt nie ein Thema gewesen. 

«Möglicherweise ist dem Patienten wegen mangelnder Kommunikation nicht immer klar geworden, wie komplex die Behandlung tatsächlich war. Die Interpretation, alle diese Fälle seien mutmasslich standeswidrig, weisen wir zurück», sagt Sprecher Tackenberg.

Laurence Röthlin* traut sich ein Urteil zu, wie schwierig der Eingriff bei ihr war: «Er verlief zügig. Es brauchte nicht einmal eine Spritze.» Ihr Zahnarzt in Zürichs trendigem Industriequartier hatte trotzdem die volle Taxpunktzahl ausgeschöpft – bei einem rekordverdächtigen Dentotar-Taxpunktwert von Fr. 1.50. Auf Anfrage versichert der Zahnarzt, beim Preis «stets eine vernünftige Balance zu halten», und rechtfertigte seine massiven Honorarforderungen mit seiner Fachkompetenz.

Genau gleich argumentiert der Zahnarzt von Miriam Heller*. «Er hat mich gewarnt, ich würde sonst seinem Image schaden.» Der Zahnarzt seinerseits sagte, es hätte noch viel mehr kosten können: «Wir sind auf unserem Gebiet absolute Spezialisten. Wenn wir alle erlaubten Positionen verrechnen würden, wären wir noch viel teurer.» Doch hohe Spezialisierung berechtigt nicht dazu, den maximalen Punkterahmen auszuschöpfen. 

Versicherungen zahlen weniger

Wie gross der Spielraum der Zahnärzte bei der Preisgestaltung ist, zeigt das Beispiel von Daniel Saladin. Eine Zyste im Oberkiefer griff die Wurzeln zweier Zähne an. Ein grösserer Eingriff mit einem Implantat wurde nötig. Weil noch unklar war, ob es sich um einen kassenpflichtigen Eingriff handeln würde, liess sich Saladin den Eingriff sowohl als Selbstzahler als auch als Kassenleistung offerieren. «Für die Kasse sollte er 8642 Franken kosten, für mich privat aber 11'258 Franken. Ein Unterschied von 2616 Franken für die genau gleiche Leistung, das war für mich ein zusätzlicher Schock. Als ich nachfragte, sagte man mir, das sei eben der Tarif für Privatpatienten», berichtet Saladin.

Solch enorme Preisunterschiede sind auch möglich, weil die Zahnärzte beim Dentotar aus einem Katalog mit mehr als 500 Positionen auswählen können. Preisüberwacher Stefan Meierhans sagt: «Wir stehen solchen Tarifsystemen grundsätzlich kritisch gegenüber. Sie bieten zahlreiche Möglichkeiten, um die Umsätze zu optimieren, ohne dass die Patienten sich zur Wehr setzen können. Gerade in Gesundheitsmärkten ist diese Gefahr besonders gross. Die Patienten können nicht recht beurteilen, ob ein Eingriff nötig ist», sagt Meierhans. Besser wäre es, wenn die Zahnärzte einfach ihre Behandlungszeit plus allfälliges Material verrechneten.

Tatsächlich scheinen die 500 Positionen jede nur denkbare Situation und Handlung abzudecken. Ein Beispiel ist die Position «4.0190 – Wartezeit im Spital/Heim». Sie kommt zur Anwendung, wenn ein Zeitpunkt für eine Behandlung vereinbart wurde, der Patient jedoch zu spät erscheint. Eine halbe Stunde Wartezeit wird bei einem moderaten Taxpunktwert von Fr. 1.00 mit Fr. 67.40 in Rechnung gestellt. Ein komplexer Fall von zahnärztlichem Warten kostet Fr. 192.60. Der Dentotar macht es möglich.


* Name geändert

Jede 10. Zahnarztrechnung ist problematisch

Mehr als 200 Leserinnen und Leser sind dem Aufruf gefolgt und haben ihre Zahnarztrechnungen zur Prüfung beim Beobachter eingeschickt. 

Bei den eingesandten Rechnungen lag der durchschnittliche Taxpunktwert TPW (Medianwert) bei Fr. 3.70 (alter Tarif) respektive Fr. 1.09 (revidierter Tarif Dentotar). Bei der Taxpunktzahl orientierten sich drei von vier Zahnärzten am Versicherungstarif. 

Bei rund jeder zehnten Rechnung gab es Hinweise auf eine fragwürdige und standeswidrige Abrechnungspraxis, weil bei sämtlichen Positionen die maximale Taxpunktzahl ausgeschöpft wurde, ohne dass der Patient den Eingriff als sonderlich kompliziert erlebt hatte.
 

«Es ist immer wieder erstaunlich, was die Leute alles akzeptieren.» 

Erika Ziltener, Präsidentin Dachverbandes der Schweizerischen Patientenstellen


Bei rund der Hälfte dieser kritischen Fälle wünschten die Leser nicht, dass der Beobachter den Zahnarzt mit dem Befund konfrontiert. «Es ist mir unangenehm», «Mit der Arbeit bin ich ja eigentlich zufrieden» und «Ich will keinen Ärger» waren die häufigsten Begründungen. 

«Es ist immer wieder erstaunlich, was die Leute alles akzeptieren», sagt Erika Ziltener, Präsidentin des Dachverbandes der Schweizerischen Patientenstellen. Sie ermuntere die Patienten immer, nachzufragen und sich zu wehren. «Zahnärzte mit einem problematischen Verhalten können nur so handeln, weil sich die betroffenen Patienten nicht wehren», so Ziltener. 

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Zahnarzttarif: Glossar

Taxpunktzahl

Bewertet den Schwierigkeitsgrad einer Behandlung. Je komplizierter ein Fall, desto höher kann ein Zahnarzt die Taxpunktzahl festsetzen. 

 

Taxpunktwert

Der Zahnarzt legt den Taxpunktwert selber fest. Je niedriger der Wert ist, desto günstiger ist in der Regel die Behandlung. 

 

Preis der Behandlung

Der Preis jeder einzelnen Position ergibt sich, indem die Taxpunktzahl mit dem Taxpunktwert multipliziert wird.

 

Der revidierte Tarif

Am 1. Januar 2018 ist der revidierte Versicherungstarif in Kraft getreten. Er kommt bei Sozialversicherungsfällen zur Anwendung (Unfall-, Invaliden-, Militärversicherung). Taxpunktzahl und Taxpunktwert pro Leistung sind fix. Bei der Revision wurde der neue Taxpunktwert auf Fr. 1.00 festgesetzt, im alten Tarif betrug er Fr. 3.10. Um den tieferen Taxpunktwert zu kompensieren und die erwünschten Preisaufschläge zu erzielen, wurden die Taxpunktzahlen entsprechend erhöht.

 

Dentotar

So heisst der revidierte Tarif für selbst zahlende Privatpatienten. Er ist als Rahmentarif angelegt. Die zulässige Taxpunktzahl kann je nach Schwierigkeitsgrad des Eingriffs variiert werden. Dabei dürfen die Abweichungen maximal 15 Prozent nach oben und unten vom Taxpunktwert des Versicherungstarifs betragen. Dem Zahnarzt steht es frei, nach dem revidierten Tarif Dentotar oder dem alten Tarif abzurechnen.

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Chantal Hebeisen, Redaktorin

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