Check-ups haben einen gewissen Charme: Ärzte stellen fest, ob Gesunde oder solche, die sich dafür halten, Krankheiten haben. Krankheitsherde werden rechtzeitig entdeckt und behandelt, damit keine Symptome entstehen oder das Ganze nicht tödlich verläuft. Um maximalen Nutzen zu erreichen, checkt man am besten ganze Bevölkerungsgruppen systematisch durch. So weit der Idealfall.

Doch den Idealfall gibt es nicht: Bei Check-ups herrscht Chaos und Verunsicherung. Was für wen empfehlenswert und nutzbringend ist, darüber reden sich Experten die Köpfe heiss. Dazu kommt es, weil auch Eigeninte­ressen eine Rolle spielen.