
Veröffentlicht am 4. März 2026 - 06:00 Uhr

Too Good To Go: Wer die guten Päckli abstauben möchte, muss unter Umständen bei Nacht, Nebel und Platzregen aus dem Haus.
Die Schweiz holt sich beim Thema Foodwaste keine Lorbeeren. Die weggeschmissenen Lebensmittelreste von rund 2,7 Millionen Tonnen pro Jahr sollen bis 2030 halbiert werden. Mit diesem 2017 gefassten Ziel ist sie bisher kläglich gescheitert. Lediglich um 5 Prozent sind die Abfälle seither geschrumpft. Dabei sind die Ansätze, Foodwaste zu reduzieren, vielfältig.
Einer ist, ablaufende Ware kurz vor der Mülltonne günstiger zu verkaufen. Das macht zum Beispiel Too Good To Go über die gleichnamige App. Mittlerweile machen 8000 Betriebe mit – Restaurants, Bäckereien, Supermärkte. Sie verkaufen sogenannte Überraschungspäckli zu mindestens 50 Prozent unter dem Warenwert.