Geschenke, die es nicht unter den Weihnachtsbaum schaffen, oder Gartenmöbel, die erst im Winter ankommen: Lieferverzögerungen nerven gewaltig. Selbst wenn man damit gerechnet hat, wie Marcel Wälti (Name geändert) aus Zürich. Er zog im Frühling in eine Wohnung mit Gartensitzplatz und suchte wetterfeste, robuste Möbel. «Es war mir bewusst, dass es länger dauern könnte – weil die Lieferketten weltweit beeinträchtigt sind», sagt Wälti. Um Problemen vorzubeugen, bestellte er ein Schweizer Produkt von einem Schweizer Anbieter: klassische Stühle und einen Tisch des Herstellers Bättig beim Onlineshop Goodform.

Das war Anfang Juni, im Webshop stand: «Lieferzeit: ca. 7 Wochen». Gleich nach der Bestellung kontaktierte der Shop Wälti. Es könne noch länger dauern, ob er trotzdem bestellen wolle? «Das fand ich flott. Ich hielt an der Bestellung fest.» Er zahlte die gesamten 3000 Franken.

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Liefertermin abermals verschoben

Wie befürchtet, musste Goodform den Termin verschieben, zuerst auf Mitte September, später auf Anfang Oktober. Dann konnte Wälti mit dem Spediteur den 8. Oktober als Liefertermin vereinbaren und blieb eigens den ganzen Tag zu Hause. Doch es passierte: nichts.