Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Und wenn diese so einfach mit ein paar Mausklicks zu verschicken sind, gibt es vor Festtagen wie Ostern kein Halten mehr: Hunderttausendfach werden E-Mails mit Bildern und Animationen mit Ostersujets verschickt.

Den Empfängern bereiten diese Mails jedoch nicht nur Freude. Vor allem für Leute mit grossem Bekanntenkreis entstehen hohe Kosten, denn wenn mehrere megabytegrosse Mails auf die Festplatte «gesaugt» werden müssen, dauert das eine Weile – derweil tickt der Gebührenzähler erbarmungslos. Das kann die beste Freundschaft auf die Probe stellen.

Wer seinen Bekannten Kosten ersparen will, sollte deshalb alle an Mails angehängten Dateien vor dem Versand mit einer Software komprimieren. Diese so genannten «Packer»-Programme verkleinern Dateien ohne Inhaltsverlust auf einen Bruchteil der ursprünglichen Grösse. Versand und Empfang derselben als E-Mail-Anlage erfolgen dann um einiges schneller – und billiger.

Um Dateien zu komprimieren und wieder zu entpacken, benötigen Absender und Empfänger natürlich entsprechende Programme. Wichtig dabei ist, dass beide Parteien eine Software verwenden, die kompatibel ist, also dieselben Komprimierungsmethoden verwendet.

Das am meisten verbreitete Komprimierungsformat für Windows ist ZIP (Dateiendung «.zip»). Der Vorteil dieses Formats: Viele «Packer» beherrschen es – die Shareware «WinZip» genauso wie die Gratisprogramme «Zip4you» oder «FreeZip».

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Macintosh-Benutzer hingegen verwenden gern das «StuffIt»-Format (Dateiendung «.sit» oder «.sea»). Die entsprechenden Programme zum Packen und Entpacken – auch von ZIP-Files – findet man als Share- und Freeware auf den Servern von «Alladin Systems».

Die Handhabung von Komprimierungsprogrammen ist kinderleicht: Einfach die Originaldatei auf das «Packer»-Programmsymbol ziehen – und sie wird klein; ein Doppelklick auf das zip- oder das sit-Archiv macht sie wieder gross. Dieser kleine Aufwand vor dem Versand der Ostergrüsse sollte einem die Freundschaft mit den Empfängern wert sein.