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Jugendschutz

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Unter Jugendschutz versteht man die Gesamtheit aller Vorschriften, die junge Menschen vor Gefahren und schlechten Einflüssen schützen sollen. Im Vordergrund steht der Schutz vor Tabak und Alkohol, um Problemen wie Suchtentstehung und Alkoholismus, Gewalt und Unfällen vorzubeugen. Die rechtlichen Grundlagen finden sich in verschiedenen Gesetzen und Verordnungen des Bundes und der Kantone, zum Beispiel im Bundesgesetz über die gebrannten Wasser oder in den kantonalen Gastgewerbegesetzen.

Weitere Jugendschutzvorschriften – teilweise basierend auf freiwilligen Teilnahmen an entsprechenden Branchenvereinbarungen – gibt es im Zusammenhang mit dem Glücksspiel, mit Filmen, Pornografie und Computerspielen.

Ebenfalls unter dem Titel des Jugendschutzes erlassen einzelne Gemeinden bisweilen Ausgehbeschränkungen für Junge. Ob und wie weit solche Einschnitte in die Bewegungsfreiheit zulässig sind, ist allerdings fraglich.

Den Schutz der Gesundheit, Sicherheit sowie der physischen und psychischen Entwicklung von jugendlichen Arbeitnehmern regelt die Jugendarbeitsschutzverordnung des Bundes.

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Kinder und Jugendliche haben verschiedene Rechte und Pflichten. Guider-Mitglieder erfahren, ob Eltern mithaften, wenn das Kind einen teuren Kaufvertrag eingeht, ob die Post des Filius geöffnet werden darf und was besorgte Eltern tun können, wenn die 14-jährige Tochter sich ein Tattoo stechen will.