Im Frühling dieses Jahres vermutete ein Hotelier, dass sein Haus im Sommer kaum je ausgebucht sein würde. So kamen er und seine Familie auf die Idee, Leute in ihr Hotel einzuladen, die sich Ferien nicht leisten können – denen ein bisschen Luftveränderung aber guttun würde. Der Hotelier schrieb einen Brief an die Stiftung SOS Beobachter und fragte, ob man solche Leute kenne. 

In Zusammenarbeit mit einer Selbsthilfeorganisation für Armutsbetroffene konnten so im Sommer 18 Personen Ferien in einem Viersternhotel in wunderschöner Umgebung verbringen. Der Hotelier will anonym bleiben – «mir soll niemand auf die Schulter klopfen». 

Die Stiftung SOS Beobachter bezahlte 18 Zugreisen. Die Gratisferien sollten schliesslich den Armutsbetroffenen nicht ein Loch in die Kasse reissen. 

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