1997 hatte Toni Bär* seine Mutter Erika* bei sich aufgenommen, weil sie mit ihrer schmalen Rente einfach keine erschwingliche Wohnung fand. Zwei Jahre später starb der Sohn mit 42 an einer Embolie.

Zum grossen Schmerz kam bei der Mutter nun finanzielle Not: Sie erbte ausser dem Mietvertrag ihres Sohnes nichts – und wusste nicht, wie sie die Miete hätte zahlen sollen, bis sie nach drei Monaten einen Untermieter fand.

SOS Beobachter sprang ein – just zur Weihnachtszeit. «Es war mein traurigstes und gleichzeitig glücklichstes Weihnachtsfest, weil ich wusste, dass es Menschen gibt, die ein grosses Herz haben und solidarisch sind mit denen, die weder aus noch ein wissen», schrieb Erika Bär der Stiftung in diesen Tagen. «Allen damaligen und heutigen Spendern danke ich von Herzen und wünsche allen frohe Weihnachten mit ihren Liebsten.» 


*Name geändert

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