Karin Rüegg* arbeitet 100 Prozent als Filialleiterin im Detailhandel, und eigentlich würde sich ihr Mann Theo* um die Kinder kümmern. Er leidet aber seit Jahren an Depressionen und muss immer wieder länger in Behandlung. So muss oft kurzfristig eine Lösung für die Betreuung der Kinder gefunden werden. Die Nachbarn und die Grosseltern können nicht immer einspringen.

Doch die beiden Kinder könnten an drei Nachmittagen pro Woche in den Schülerhort. Das wäre eine Entlastung für die ganze Familie. Theo Rüegg könnte sich auf seine Genesung konzentrieren, und für die Buben brächte diese Lösung mehr Stabilität im Alltag. Weil die Finanzierung des Horts mit dem knappen Budget der Familie nicht möglich ist, springt die Stiftung SOS Beobachter ein und beteiligt sich an den Kosten.

*Name geändert

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