Die Stiftung SOS Beobachter hilft subsidiär: Sie richtet keine Spendengelder aus, wenn staatliche Stellen in der Pflicht stehen.

So war es auch im Fall der Thurgauerin Eva Müller*. Die Sozialbehörde kürzte ihr den Beitrag für die Wohnungsmiete kurzerhand von 1200 auf 800 Franken – statt wie vorgeschrieben den Mietzins zu bezahlen Sozialhilfe Das sind die Spartricks der Behörden , bis eine günstigere Wohnung gefunden ist. Und die Mietkaution, die das Sozialamt übernommen hat, muss Müller in monatlichen Raten zurückzahlen.

So bleiben ihr noch 436 Franken im Monat für Essen, Kleider, Strom und Hygiene. Kein Wunder Existenzminimum Was muss zum Leben reichen? , konnte sie ihre Stromrechnungen nicht mehr bezahlen.

Statt die Rechnung zu übernehmen, erteilte SOS Beobachter eine Gutsprache für eine Anwaltskonsultation. Die Stiftung hilft, wenn Politiker auf Kosten der Ärmsten sparen wollen und diese nicht in der Lage sind, sich zu wehren.


* Name geändert

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