Zum Teil. In der EU reicht der Fahrausweis im Kreditkartenformat aus. In gewissen angelsächsischen Gebieten hingegen wird unter Umständen ein Ausweis in Englisch verlangt.

Zur Sicherheit kann man bei den kantonalen Strassenverkehrsämtern (www.asa.ch) oder einem Automobilklub einen internationalen Fahrausweis erwerben. Dieser wird praktisch auf der ganzen Welt akzeptiert, wobei aber stets auch der Originalausweis mitgeführt werden muss. Zudem ist die Gültigkeit zeitlich beschränkt.

Die meisten Staaten verlangen, dass man nach einer bestimmten Frist den landesüblichen Fahrausweis erwirbt. So verliert in den EU-Staaten das «Billett» seine Gültigkeit teils bereits nach sechs Monaten. Man kann es je nach Land während maximal zwölf Monaten ab der Einreise von der zuständigen Amtsstelle umschreiben lassen – prüfungsfrei. Danach muss die komplette Fahrprüfung im Gastland abgelegt werden – mit allen vorgeschriebenen Theorie- und Fahrstunden. Für die Details der Umschreibung sollte man sich frühzeitig an die örtlichen Zulassungsbehörden wenden.

Anzeige

Was Sie aber auf keinen Fall vergessen dürfen: Ein definitiver Wegzug aus der Schweiz Auslandaufenthalt Vergessen Sie nicht, den Behörden Adieu zu sagen muss dem zuständigen Strassenverkehrsamt gemeldet werden.

Mehr zu Reiseversicherungen bei Guider, dem digitalen Berater des Beobachters

Wer einen längeren Auslandaufenthalt plant oder öfters im Jahr verreist, wird sich unweigerlich mit der Frage beschäftigen, welche Reiseversicherungen er braucht. Guider informiert seine Mitglieder unter anderem darüber, ob sich eine Annullierungskostenversicherung lohnt und was durch den ETI-Schutzbrief gedeckt ist.